Berliner Schüler haben falsches DDR-Bild
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Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
18 Jahre nach dem Fall der Mauer haben in Berlin viele Schüler eine völlig falsches Bild von der DDR. Dies geht aus einer Studie der Freien Universität (FU) hervor, die am Freitag zum Jahrestag der Maueröffnung vorgestellt wurde. Danach gibt es in der Hauptstadt noch immer ein gespaltenes Geschichtsbild: Ost-Berliner Jugendliche verteidigen die DDR, während Gleichaltrige im Westen den SED-Staat kritischer sehen. Zudem sei die Mehrheit der Schüler nicht in der Lage, eine Diktatur von einer Demokratie zu unterscheiden.
Für die 300-Seiten-Studie befragten Wissenschaftler des
FU-Forschungsverbundes SED-Staat rund 2400 Gymnasiasten und Gesamtschüler der 9. bis 11. Klassen. FU-Professor Klaus Schroeder fasste die Ergebnisse so zusammen: «Die meisten Schüler wissen so gut wie nichts über die DDR, die Ostberliner noch weniger als die Westberliner.» Dort lebe die DDR als «sozial verklärte und politisch verharmloste Gesellschaft» fort. So hielten viele Jugendliche die Stasi für einen Geheimdienst, wie ihn jeder Staat hat.
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