Bergradeln
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Bergab mit Rückenwind – so macht Radfahren bekanntlich am meisten Spaß. Doch unzählige Hobbyradler sehen das ganz anders: Sie kurbeln leidenschaftlich gern bergauf, möglichst die großen Alpenpässe, die durch Rennen wie die Tour de France bekannt geworden sind. Worauf muss achten, wer sich dieser Herausforderung einmal selbst stellen und dem Ruf der Berge folgen möchte?
[pd-f]Kaum sind die Passstraßen wieder geöffnet (meist Ende Mai), beginnt die Saison der radelnden „Bergziegen“. Sehnig und braun gebrannt, mit entschlossenem Blick und lockerem Tritt, streben sie
den Gipfeln entgegen. Wer es ihnen gleichtun möchte, braucht erst einmal das richtige Rad. Leichte Rennräder sind auf den asphaltierten Bergstraßen erste Wahl. Hier können sie ihre Stärken – geringes Gewicht und niedrige Fahrwiderstände – ausspielen.
Empfehlenswert ist etwa ein drittes, kleines Kettenblatt vorn als „Steighilfe“. „Damit hat das Rad nicht nur die üblichen 18 oder 20 fein gestuften Gänge, sondern bis zu 30, darunter auch extrem kleine, mit denen man lange Steigungen im Sitzen hinaufkurbeln kann“, erklärt Stefan Scheitz vom Rennradspezialisten Felt, der zahlreiche Modelle mit drei Kettenblättern im Programm hat (www.felt.de). Stärkere Fahrer schwören heutzutage auf „Kompakt“-Übersetzungen: Statt profimäßigen Kettenblättern in der Abstufung 53/39 wird die Kombination 50/34 montiert. „Optimales Schaltverhalten, deutlich mehr Reserven am Berg, und die klassische Rennrad-Optik mit zwei Blättern ist auch noch da“, resümiert Rennrad-Fachmann Scheitz. Auch die Fachleute der Aktion Gesunder Rücken (AGR, www.agr-ev.de) raten zu leichten Übersetzungen. „Ein runder, flüssiger Tritt im Sitzen ist am schonendsten“, sagt Georg Stingel von der AGR. „Wer versucht, sich lange Strecken im Wiegetritt hinaufzudrücken, dem schmerzen rasch Knie und Rücken.“ Ebenfalls ein heißer Tipp vom Rennrad-Experten Felt sind Rennräder mit Komfort-orientierter Geometrie. Seine Firma hat unter dem Namen „Z-Serie“ ein ganzes Sortiment solcher Modelle im Programm (ab 699 Euro, „Z90“). Deren Topmodell steht dem regulären Profirad in Sachen Hightech in nichts nach, sorgt jedoch mit kürzerem Oberrohr und längerem Steuerrohr für eine deutlich aufrechtere Sitzhaltung. „Am Berg kann man mit dieser Position besser die Rumpfmuskulatur einsetzen und auch die Atmung fällt leichter“, erklärt Stefan Scheitz die Vorzüge des Konzepts.
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Bergradeln
(von huhu)
Das ist eine viel zu große Qual.
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