Bei «spickmich» können jetzt auch Eltern Noten geben - Die umstrittene Internetseite «spickmich», auf der Schüler ihre Lehrer benoten können, öffnet sich jetzt auch für Eltern. Von diesem Dienstag (8. April) an könnten Eltern unter schulradar zum Beispiel Noten für die Lehrer, die Schulleitung, das Klima an der Schule oder das Schulgebäude vergeben. «Wenn Kinder auf eine weiterführende Schule wechseln, beginnt für Eltern oft eine mühsame Suche nach Informationen», teilten die «spickmich»-Betreiber am Montag in Köln mit. Das neue Forum solle ihnen einen Überblick über die Schulen in ihrer Umgebung verschaffen.
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Bei «spickmich» können jetzt auch Eltern Noten geben

2008/04/07 16:48

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Die umstrittene Internetseite «spickmich», auf der Schüler ihre Lehrer benoten können, öffnet sich jetzt auch für Eltern. Von diesem Dienstag (8. April) an könnten Eltern unter schulradar zum Beispiel Noten für die Lehrer, die Schulleitung, das Klima an der Schule oder das Schulgebäude vergeben.

«Wenn Kinder auf eine weiterführende Schule wechseln, beginnt für Eltern oft eine mühsame Suche nach Informationen», teilten die «spickmich»-Betreiber am Montag in Köln mit. Das neue Forum solle ihnen einen Überblick über die Schulen in ihrer Umgebung verschaffen. «Nach
Bei «spickmich» können jetzt auch Eltern Noten geben
Blick durch eine Brille auf die Internetseite "spickmich". (Illustration/Archivfoto)
mehreren hundert Anfragen in den letzten Monaten, werden wir mit Schulradar.de den Wunsch vieler Eltern aufgreifen», sagte «spickmich»-Initiator Manuel Weisbrod. «Es reicht vielen Eltern einfach nicht, nur einmal im Jahr beim Tag der offenen Tür die Schule zu besichtigen, um dann die Schulentscheidung für ihre Kinder zu treffen.»

Das nicht-kommerzielle «spickmich»-Portal wird seit gut einem Jahr von Kölner Studenten betrieben und hat mittlerweile eine halbe Million Nutzer. Insgesamt 250 000 Lehrer wurden bereits benotet. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Deutsche Philologenverband lehnen das Portal ab, weil die Lehrer dort an den Pranger gestellt würden. Zwei Lehrerinnen führen Verfahren gegen «spickmich», doch bisher haben sie vor Gericht immer verloren. Die Richter werteten die Benotungen übereinstimmend als legitime Meinungsäußerung.



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