BKK SCHOTT-ZEISS und Apotheken verbessern die Patientenversorgung in RP
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Pressemeldung von:
Friedhelm Zohm
Versicherte sollen in „Partnerapotheken“ besser beraten werden und zugleich Geld sparen
Mainz, März 2007, (BKK SCHOTT-ZEISS). Patienten sollen ab März 2007 in ihrer Apotheke umfassend beraten werden und zugleich auch noch Geld sparen. Einen entsprechenden Vertrag haben Krankenkassen in Rheinland-Pfalz jetzt für ihre Versicherten mit einer Reihe besonders leistungsfähiger Apotheken geschlossen. In so genannten „Partnerapotheken“ wird laut den Betriebskrankenkassen ab sofort die Versorgung verbessert und die Arzneimittelsicherheit erhöht. Hintergrund dieses
Vertragsabschlusses sind die gestiegenen Arzneimittelausgaben. Die Betriebskrankenkassen wollen Abhilfe schaffen. Unter den Apotheken in Rheinland-Pfalz suchen wir spezielle Partner, die im Interesse der Patienten mit uns neue Wege gehen“, so Norbert Pasternack, Vorstand der BKK SCHOTT-ZEISS und Arbeitskreisgeschäftsführer der Betriebskrankenkassen in Rheinland-Pfalz, stellvertretend für die beteiligten Betriebskrankenkassen. „Mit dem Modell stellen wir uns den Herausforderungen des heutigen Gesundheitsmarktes und nutzen die Möglichkeiten, die uns der Gesetzgeber einräumt“, so der Kassenchef. „Wir sind zuversichtlich, dass das landesweit angelaufene Modell sehr schnell wächst und sich weitere Partnerapotheken finden werden“. Im Mittelpunkt steht eine intensive und umfangreiche Beratungsleistung durch die Apotheker, die auf zertifizierten Qualitäts- und Servicestandards beruht. So führen die Partnerapotheken auf Wunsch der Versicherten eine individuelle Patientendatei, die alle bisher vor Ort gekauften–rezeptfreien und rezeptpflichtigen–Medikamente aufliste. Unerwünschte Kontraindikationen, Wechsel- oder Nebenwirkungen könnten überprüft und Folgeerkrankungen frühzeitig ausgeschlossen werden. Von dem neuen Versorgungsmodell profitieren insbesondere auch chronisch kranke Patienten. Eine umfassende Beratung, Medikamente und Hilfsmittel sowie finanzielle Entlastungen durch Rabatte erhielten Betroffene künftig aus einer Hand. Doch nicht nur im Bereich der Hilfsmittel ergeben sich künftig finanzielle Entlastungen: Über ein persönliches Kundenkonto erhalten die Versicherten auch bei frei verkäuflichen Produkten einen Einkaufsvorteil von mindestens fünf Prozent auf den Apothekerverkaufspreis. Bei Arzneimitteln bestimmter Hersteller gelten spezielle Rabattvereinbarungen. Dies hilft den Betriebskrankenkassen, ihre Arzneimittelausgaben und somit auch den Beitragssatz zu stabilisieren. In diesen Fällen spart auch der Versicherte, da diese Arzneimittel häufig unter die von den Zuzahlungen befreiten Festbetragsgruppen nach dem Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) fallen.
Zu erkennen sind die Partnerapotheken ab sofort an einem großen Aufkleber an der Eingangstür. Teilnehmende Apotheken finden sich auf der Website www.bkk-schott-zeiss.de
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