BARMER Forschungsvorhaben untersucht elektronische Gesundheitsakte
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Pressemeldung von:
InterComponentWare AG
Die BARMER, Deutschlands größte Krankenkasse, initiiert ein bundesweites Forschungsvorhaben, das die Auswirkungen der elektronischen Gesundheitsakte auf das Gesundheitsverhalten und die Versorgungssituation ihrer Versicherten untersuchen soll. Eine Forschungsarbeitsgruppe unter Leitung von Dr. Hanna Kirchner ist mit der Konzeption und Durchführung beauftragt. Als Technologiepartner wurde der eHealth-Spezialist InterComponentWare AG (ICW) ausgewählt, der für das drei Jahre dauernde Forschungsvorhaben die webbasierte persönliche Gesundheitsakte LifeSensor zur Verfügung stellt. Die BARMER
verschafft ihren Versicherten so die Möglichkeit, die Gesundheitsakte im Rahmen des Forschungsvorhabens zu nutzen.
Mit der LifeSensor Gesundheitsakte wird den BARMER Versicherten ein innovatives Instrument angeboten, mit dem sie ihre Gesundheit selbst aktiv managen und steuern können. Die BARMER Kunden können damit jederzeit online auf ihre gesundheitsrelevanten Informationen zugreifen. Sie profitieren also sehr viel früher von neuen Anwendungen, die sonst erst nach der offiziellen Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zur Verfügung stehen. Für die BARMER haben Datenschutz und Datensicherheit höchste Priorität: Die Krankenkasse wird keinerlei Zugriff auf die Gesundheitsakte der Versicherten haben. Alleine die Versicherten legen fest, wer ihre Gesundheitsdaten einsehen darf. Ärzte, Apotheker, Kliniken und andere Gesundheitsdienstleister können nur nach ihrer Freigabe auf die Informationen in der Akte zugreifen oder medizinische Informationen ergänzen. So lassen sich Behandlungen optimal an den Gesundheitszustand anpassen. Darüber hinaus können die Versicherten direkt aus ihrer Akte heraus besondere Beratungs- und Versorgungsangebote der BARMER, beispielsweise das Gesundheitstelefon, wahrnehmen. Das ermöglicht eine optimale Kundenbetreuung und eine gezieltere individuelle Gesundheitsvorsorge. Ab Herbst 2007 sollen alle interessierten BARMER Versicherten die Gesundheitsakte nutzen können. Birgit Fischer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BARMER, zu dem Forschungsvorhaben: „Die Versicherten selbst können die Vorteile und den Nutzen einer elektronischen Gesundheitsakte am besten bewerten und Hinweise für eine sinnvolle Anwendung geben. Die BARMER will die bisher weitgehend technisch geführte Diskussion um Anwendungsfragen aus Versicherten- und Patientensicht erweitern und BARMER Versicherten eine Mitwirkungsmöglichkeit bieten.“ ICW Vorstandsvorsitzender Peter Reuschel ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir die Aktentechnologie für ein Vorhaben in dieser Größenordnung zur Verfügung stellen dürfen. Über sieben Millionen BARMER Versicherte haben dann die Möglichkeit, die Vorteile einer Gesundheitsakte zu nutzen. Die webbasierte BARMER Gesundheitsakte auf Basis unserer LifeSensor Technologie macht das informationelle Selbstbestimmungsrecht für Versicherte und Patienten nun endlich greifbar."
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