Angst vor der Zukunft in Kenia - Die Frauen tragen große Säcke mit Kartoffeln, Mais und Kohl auf dem Kopf. Sie sind auf dem Weg in den Slum von Kibera. Ausgebrannte Autowracks und qualmende Reifenstapel am Straßenrand zeugen von den gewaltsamen Unruhen der letzten Tage - und von der brutalen Antwort der Polizei. Drei Männer schieben einen Karren mit Gemüse und Mehl in ihr Elendsquartier, wo es nach den Straßenschlachten am Nötigsten fehlt: an Lebensmitteln. Wie die meisten anderen Stadtteile Nairobis ist Kibera am Mittwoch voller Leben, die ersten Verkaufsstände haben wieder geöffnet.