Altersvorsorge macht Schule? Die Fehlerdokumentation! (Teil II) - Hamburg, 02.03.2007. „Altersvorsorge: wissen wie’s geht“. Der Hamburger Spezialist für Vorsorgethemen, Markus Rieksmeier, legt heute den zweiten Teil seiner Fehlerdokumentation vor, die eine zweiseitige tabellarische Aufstellung umfasst.
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Altersvorsorge macht Schule? Die Fehlerdokumentation! (Teil II)

2007/03/02 09:31

Pressemeldung von:
Markus Rieksmeier, Hamburg
Hamburg, 02.03.2007. „Altersvorsorge: wissen wie’s geht“. Der Hamburger Spezialist für Vorsorgethemen, Markus Rieksmeier, legt heute den zweiten Teil seiner Fehlerdokumentation vor, die eine zweiseitige tabellarische Aufstellung umfasst. In Stichworten: Riesterrente: es fehlt die Förderung für Arbeitslose. Rürup-Rente wird nicht erkennbar behandelt. Steuerliche Verbesserungen seit 2006 (Wegfall der „Rürup“-Verpuffung) fehlen. Die so genannte „Rürup-Null“ wird nicht erläutert: seit 1.2005 führt die teilweise Steuerfreiheit der Rentenbeiträge zu höherem Nettogehalt.
Altersvorsorge macht Schule? Die Fehlerdokumentation! (Teil II)
Privatrente wird auf 270 Folien dreimal genannt, während andere Produktformen 100 Folien Raum. Es fehlen Rechenbeispiele. Rente mit 67 fehlt. Inflation fehlt. Auswirkungen der Vergreisung der Gesellschaft auf Beitrag und Rente fehlen. Statt einem werden drei unterschiedliche Berechnungsschemata zur Renten-Bedarfsanalyse. Bei Geldmangel soll der Bürger nicht sparen, es fehlt eine Streichliste bei Konsum. Wort- und Begriffsmonster in Arbeitsunterlagen: dem Teilnehmer hilft es wenig, wenn der Kurs den Genehmigungsprozess für Riester-Produkte so ausführlich behandelt, als ob sich ein Autokäufer für die Unterlagen des Kraftfahrtbundesamtes zur Allgemeinen Betriebserlaubnis interessieren würde, wenn er einen Zweitwagen kaufen möchte. „Verständlich?“ „Ist § 26 Abs. 1 EStG“ erfüllt statt „zahlen Sie Pflichtbeiträge in die Gesetzliche Rentenversicherung?“. Wissenschaftlich fragliche Empfehlungen („Prioritäten-Liste“) ohne jede Quellenangabe. Für derartige Empfehlungen drohten einem Finanzdienstleister, der zur Dokumentation verpflichtet ist, Vermögensschäden“. Die wichtigsten Regelungen und Auswirkungen des Alterseinkünftegesetzes werden nicht behandelt. Fachbegriffe werden vertauscht oder falsch verwendet, z.B. Sicherheit mit „Risikoschwankung“ definiert; oder: Private Rentenversicherung wird falsch mit „Kapitalaufzehr“ in Verbindung gebracht. Auch mit dem korrekten Begriff „Kapital-VERzehr“ wäre die Aussage falsch. Das magische Dreieck des Sparens, ein Grundbegriff, wird falsch erklärt. Fachbegriffe wie „Cost-Average-Effekt“ werden ohne Einleitung des Themas (hier: Fondssparen) eingeführt. Gleiches mit dem Begriff „Zillmerung“ (Kostenrechnung der Lebensversicherung), der als Mangel benannt, aber nicht erläutert wird. Kosten werden nicht im Zusammenhang erläutert, aber kritisiert. Massive fachliche Mängel auf 60 Folien Betriebsrente, die ohnehin unnötig ins Kleinste definiert, kategorisiert und durchdekliniert wird, vielfach fehlerhaft. Die Arten der Versicherungsvermittler werden falsch dargestellt, beliebig formuliert: „Versicherungsmakler“ falsch definiert. Anstatt mit Begriffen zu arbeiten, wird mit Definitionen gearbeitet. Steuereffekte der Förderung in der Beitrags- und in der Rentenphase fehlen durchgängig. Dieser Kurs wäre in jedem Wirtschaftsunternehmen zurückzuziehen.



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