Altersvorsorge macht Schule? Die Fehlerdokumentation!
|
Pressemeldung von:
Markus Rieksmeier
Hamburg, 01.03.2007. Im Anschluss an Pressemeldungen des Tages nachfolgend die Fehlerdokumentation von "Altersvorsorge macht Schule". Der Autor hat den Kursplan (= Teilnehmerdokumentation) vorab mehrere Tage ausgewertet, nachdem sich die DRV Bund zunächst weigerte, Unterlagen herauszugeben. Fazit: Der VHS-Kurs dauert sechsmal 2 Stunden, hat 270 Folien, ist methodisch schlecht, überladen, voller fachlicher Fehler und so nicht zumutbar, weil die Teilnehmer aussteigen.
Es wird massiv Komplexität aufgebaut; Sprache u. Begriffe mutieren zu Wortmonstern. Es gibt keinerlei
systematische Anordnung: Inhalte passen nicht zu Titeln der Kapitel. Rente mit 67 fehlt. Demografie fehlt. Nachhaltigkeitsfaktor fehlt (GRV: Ausgleich Rentner / Beitragszahler). Nachholfaktor fehlt. Inflation fehlt. Riester ALG I + II fehlt (4 Mio. Bürger betroffen, erhebliche Zulagen mögl.!)
Statt einer werden 3-4 unterschiedliche Renten-Bedarfsanalysen (Hauptinhalt!) gezeigt. Kommunikation: §§ in Lernblättern („§ 26 Abs. 1 EStG erfüllt?“ statt „zahlen Sie in die GRV?“). 60 Folien Betriebsrente, 40 Folien Riester (falsch und unvollständig) definiert. Auf 40 Folien GRV fehlt die Rentenformel. Falsche Rangliste der Sparrendite von Riester-, Rürup- Betriebs- und Privatrente, dort ohne Quelleangabe (vgl. Vermögensschaden, wenn Finanzberater Fehler machen!). Zwei Hauptprodukte staatl. Förderung falsch, tendenziös oder nicht behandelt (Rürup, Betriebsrente). Alterseinkünftegesetz als Ausgangspunkt nicht erläutert, nicht eingeordnet. Die Gesamtliste aller Fehler füllt in Tabellenform zwei Seiten. Völliger Verzicht auf Sparappelle! Kein Humor! Amtsdeutsch! Der Autor Markus Rieksmeier, Hamburg: Jahrgang 1964, Versicherungsfachwirt, seit 2003 Veröffentlichungen zu Vorsorgethemen/-berechnung im Verlag „Versicherungswirtschaft“, Karlsruhe, 2002/2003 Fachlicher Leiter eines 500 Mio. Euro-Projektes zur Privatisierung der betriebl. Zusatzversorgung am UKE, Uni-Klinik Hamburg Eppendorf, 2004 Fachkonzeptes zum Alterseinkünftegesetz für 6.000 Finanzdienstleister. Entwicklung betriebl. EDV-Prognosemodelle für Lebensarbeitszeitkonten (Begriffsprägung: „Betriebliche Demografie“). Referententätigkeit. Fachlich verantwortlicher Gast-Autor (Sparen) in einem populär angelegten Fachbuch zum Thema Alter und Vorsorge (Gabler). Erscheinungsdatum 07.2007. Gut bekannter Haupt-Autor.
Kontakt zum Autor des Artikels:
web: keine Angabe
E-Mail:
Kontakt aufnehmen
|
Kommentare
zurück zur Kategorieseite: Versicherung / Renteversicherung
Dieser Artikel wurde 1879 Mal gelesen