Alles unter Kontrolle! Der Touren-Fahrradcheck - Mehr als 20 Prozent aller Fahrräder weisen technische Mängel auf, wie eine Studie des DVR (Deutschen Verkehrssicherheitsrates e. V.) aus dem Jahr 2004 ergab. Defekte Fahrradtechnik ist zwar nur bei einem Bruchteil der Unfälle die direkte Ursache, denn Fehler beim Abbiegen und das Nichtbeachten der Vorfahrtregel sind in der Hitliste der Unfallursachen mit Abstand auf den ersten Plätzen. Allerdings spricht vieles dafür, dass eine defekte Lichtanlage oder mangelhafte Bremsen solchen Unfallszenarien Vorschub leisten.
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Alles unter Kontrolle! Der Touren-Fahrradcheck

2008/06/02 15:11

Pressemeldung von:
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Mehr als 20 Prozent aller Fahrräder weisen technische Mängel auf, wie eine Studie des DVR (Deutschen Verkehrssicherheitsrates e. V.) aus dem Jahr 2004 ergab. Defekte Fahrradtechnik ist zwar nur bei einem Bruchteil der Unfälle die direkte Ursache, denn Fehler beim Abbiegen und das Nichtbeachten der Vorfahrtregel sind in der Hitliste der Unfallursachen mit Abstand auf den ersten Plätzen. Allerdings spricht vieles dafür, dass eine defekte Lichtanlage oder mangelhafte Bremsen solchen Unfallszenarien Vorschub leisten. Ein Radfahrer ohne Licht läuft nachts viel eher Gefahr, von einem
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wartepflichtigen Autofahrer übersehen zu werden. Und wer mit kaputten Bremsen unterwegs ist, kann im Zweifelsfall nicht rechtzeitig anhalten, wenn ihm ein anderer Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt nimmt.

Das sind gute Argumente dafür, sich bei den sicherheitsrelevanten Bauteilen des Drahtesels für aktuelles Material zu entscheiden. Stichwort Lichtanlage: „Ein Nabendynamo ist heute bereits in den unteren Preisklassen Standard“, erklärt Winora-Vertriebsleiter Mario Moeschler. Ins Laufrad integrierte Kraftwerke wie der „i-Light“ (ab ca. 45 EURO) des Komponentenherstellers Sram sind auch bei Schnee und Eis in der Regel durchrutschsicher und laufen sehr leicht.

Ohne die geeigneten Leuchtmittel bringt einem der Nabendynamo freilich wenig. „Rückleuchten mit Standlicht-Automatik haben sich flächendeckend durchgesetzt“, weiß Guido Müller, Geschäftsführer des Beleuchtungsherstellers Busch und Müller. Nachdem sich Leuchtdioden (LED) schon seit einigen Jahren in Rückleuchten (z. B. „Toplight-Flat“, ab 15 Euro) bewährt haben, kommen die superhellen und langlebigen LED nun auch verstärkt in Scheinwerfern zum Einsatz. Vorreiter auf diesem Gebiet ist wiederum Busch und Müller: Die Verbindung von modernster Elektronik und spezieller Reflektortechnik erlaubt auch im Betrieb mit einem Standard-Seitendynamo eine ungeahnt große Lichtausbeute.

Fachjournalist Caspar Gebel beschreibt seine Erfahrungen mit dem „IQ Tec“-LED-Scheinwerfer (ab ca. 60 Euro) so: „Man wird als Radfahrer deutlich früher wahrgenommen, Autofahrer verhalten sich vorsichtiger – vielleicht, weil sie das hellere Licht instinktiv mit einem schnelleren Fahrzeug assoziieren.“ Dirk Belling von Sram benennt einen wichtigen Fahrrad-Trend zu größerer Wartungsfreiheit. Die „i-Brake“ (ab ca. 30 Euro) seines Unternehmens vereint die Bremskraft aktueller Felgenbremsen mit der Wartungsarmut der guten alten Trommelbremse.



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