Aktionskünstler Kurt Fleckenstein am Brandenburger Tor -abgefertigt-
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Pressemeldung von:
Christian Bauer
Aktionskunst unter Polizeischutz - Gefährliche Kunst in Berlin In Berlin sah man Gefährliches auf sich zukommen. Mit einem Aufgebot von 20 Polizisten wurde die Aktion des Künstlers Kurt Fleckenstein am Brandenburger Tor „geschützt“. -abgefertigt- so lautete der Titel der Aktion die am 31. Mai in Berlin stattfand: 100 Personen in großen Migranten-Taschen sitzend, die Hände mit Stricken verbunden. Stiller Appell, der auf die Situation der Asylbewerber in Deutschland aufmerksam macht Symbolische Asylbewerber, die auf die Abschiebung warten. Regelmäßig aufgereiht und zum Abtransport
vorbereitet. „Wir Deutschen haben eine besondere Schuld in der Zeit des 3. Reiches auf uns geladen. Wir sind deshalb umso mehr verpflichtet dem Thema Asyl mit besonderer Humanität gegenüberzutreten und Vorbild für unsere europäischen Nachbarn zu sein.“ So Fleckenstein bei der Erläuterung seiner Gründe für diese künstlerische Form der Darstellung.
Die Polizei sah offenbar verstärktes Risiko bei dieser Aktion. Hatte sie Bedenken vor rechtsradikalen Übergriffen oder vermutete man noch mehr in den großen Taschen. Alles verlief jedoch friedlich. Es bestand kein Grund zur Panik. Die Öffentlichkeit nahm die Installation und Aktion mit großem Interesse auf. Wieder einmal mehr wurde hier gezeigt wie wichtig es ist, dass die Kunst aus Ihren Hochburgen auf die „Straße“ heraustritt und sich der Öffentlichkeit zum direkten Dialog stellt. Pressekontakt: PPS Promotion-Presse-Service Christian Bauer EU-Kulturzentrum D-52391 Vettweiss/Köln fon 0049-2424-940427 fax 0049-2424-940428
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