Akademie BURG FÜRSTENECK feiert Geburtstag - 55 Jahre zeitgemäße Weiterbildung
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Pressemeldung von:
Akademie BURG FÜRSTENECK
Nach fünf Jahren Bautätigkeit präsentiert sich die Akademie Burg Fürsteneck im hessischen Landkreis Fulda in neuer Pracht. Alle 46 Unterkunftszimmer und große Teile der Seminar und Aufenthaltsbereiche sind von Grund auf neu hergestellt worden. Die Bauzeit glich einer „Operation am offenen Herzen“, wie Direktor Günter Schmuck ausführte, da währenddessen Seminarbetrieb nahezu unvermindert weiter ging.
Möglich wurde der Abschluss der Baumaßnahme durch die Förderung durch das Land Hessen und erhebliche Zuwendungen aus dem Trägerverein. Insgesamt wurden mehr als 3,2
Millionen Euro investiert. Erreicht wurde eine Architektur die durch sorgfältige Materialauswahl wie geölte Dielenböden, kleine Details wie alte Lichtschalter aus Bakelit, speziell angefertigte Möbel aus heimischer Buche und die handwerkliche Solidität der Ausführung besticht, zugleich aber durch ihre Zurückhaltung den Blick auf die historische Burg, die offene Landschaft der Vorderrhön und vielleicht sogar den Blick nach innen frei lässt.
Wegen der Bauarbeiten war das 50 jährige Jubiläum fast unbeachtet verstrichen. So feierte die Akademie für berufliche und musisch-kulturelle Weiterbildung nun im Zusammenhang mit dem Abschluss der Bautätigkeit 55 Jahre Bildungsarbeit auf Burg Fürsteneck mit einem Festakt, zu dem sich etwa 150 Menschen in der Burghalle versammelt hatten. Politiker, Vertreter der Kirchen und der Gewerkschaften, Kollegen aus anderen Bildungseinrichtungen sowie ehemalige und jetzige Mitarbeitende waren der Einladung gefolgt. Eine ökumenische Einstimmung durch Bischöfe der evangelischen und der katholischen Kirche als Mitgliedern des Trägerkreises gemeinsam gestaltet. Der Fuldaer Landrat nutzte sein Grußwort zu einer weiteren finanziellen Zusage, um den durch die Sanierung freigewordenen zweigeschossigen Dachraum des Palas-Gebäudes mit seinem spektakulären 9-Säulen-Dachstuhl zu einem Seminarraum zu ermöglichen. Und der Vorsitzende des Deutschen Kulturrates leitete im Festvortrag die Notwenigkeit kultureller Akademien auch auf wissenschaftlicher Grundlage her. 55 Jahre erfolgreiche Bildungsarbeit auf Burg Fürsteneck waren auch deshalb möglich, weil sich Mitarbeitenden nie damit zufrieden gegeben haben, sich auf Erreichten auszuruhen, sondern stets auf der Suche nach den aktuellen gesellschaftlichen und kulturellen Bildungserfordernissen waren. Und so schloss sich auch jetzt unmittelbar an den Festakt ein zweitägiges Symposium zu Fragen der Bedeutung und Wirkung von Bildung, Künsten und Kultur an. Mit Referaten und in Forumsdiskussionen wurde von den über 50 Fachleuten der Bedeutung von Bildung und Künsten für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppierungen nachgegangen. Das Interesse der Wirtschaft an kultureller Bildung wurde ebenso untersucht, wie der Zusammenhang von Kultur und Kirche oder die Auswirkungen der Pisa-Studie auf die Allgemeinbildung.
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