Adobe kündigt «Creative Suite 4» an - Der Software-Hersteller Adobe hat eine neue Version seines Flaggschiff-Pakets für professionelles Web-Design, «Creative Suite», angekündigt. Mit der «Creative Suite 4» sollen sich auf Websites zum Beispiel verschiedene Medientypen wie Animationen und Videos einfacher kombinieren lassen. Außerdem soll die Zusammenarbeit von Web-Entwicklern untereinander deutlich vereinfacht werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Mit dem Software-Paket will Adobe seine führende Stellung im Markt für professionelle Mediengestaltung ausbauen. Das Software-Paket umfasst eine Reihe von Anwendungen, darunter auch das bekannte Bildbearbeitungs-Programm «Photoshop» und die Web-Design-Software «Dreamweaver».
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Adobe kündigt «Creative Suite 4» an

2008/09/23 14:11

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Der Software-Hersteller Adobe hat eine neue Version seines Flaggschiff-Pakets für professionelles Web-Design, «Creative Suite», angekündigt. Mit der «Creative Suite 4» sollen sich auf Websites zum Beispiel verschiedene Medientypen wie Animationen und Videos einfacher kombinieren lassen. Außerdem soll die Zusammenarbeit von Web-Entwicklern untereinander deutlich vereinfacht werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Mit dem Software-Paket will Adobe seine führende Stellung im Markt für professionelle Mediengestaltung ausbauen.

Das Software-Paket umfasst eine Reihe von
Anwendungen, darunter auch das bekannte Bildbearbeitungs-Programm «Photoshop» und die Web-Design-Software «Dreamweaver». Mit zahlreichen Funktionen soll das Zusammenspiel der verschiedenen Programme deutlich vereinfacht werden. Mit der Entwicklung von einst vorwiegend textlastigen Websites zu multimedialen Angeboten wachse bei den Entwicklern auch das Bedürfnis, sich von anderen Angeboten qualitativ abzusetzen, hieß es. Die Pakete sollen hierzulande je nach Ausstattung zwischen rund 1900 und 3000 Euro kosten und voraussichtlich ab Dezember erhältlich sein.

Adobe hatte vor rund drei Jahren seinen ehemaligen Konkurrenten Macromedia übernommen und dominiert seitdem den Markt für Software zur professionellen Gestaltung und Bearbeitung von Fotos, Bewegtbildern, Videos und Websites. Im dritten Quartal verzeichnete das Unternehmen mit Sitz in San Jose (Kalifornien) einen Gewinn von 191,6 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 887,3 Millionen Dollar. Die «Creative Suite» spielt Adobe 56 Prozent des Quartals-Umsatzes ein.

Je mehr die Grenze zwischen Web-Design und Software-Entwicklung verschwimme, sehe sich Adobe allerdings wachsender Konkurrenz etwa durch Microsoft ausgesetzt, sagte Jeffrey Hammond, Analyst der Marktforschung Forrester Research dem «Wall Street Journal». Mit der Video-Software «Silverlight» trete Microsoft zum Beispiel gegen Adobes «Flash»-Software an. Auch mit einem eigenen Grafik-Software- Paket «Expression» fordert der Windows-Hersteller den Multimedia-Spezialisten Adobe heraus.



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