Actinium-Studie: Anwender klagen über hohen Schwierigkeitsgrad der BI-Projekte - Die Einführung von Business Intelligence-Lösungen (BI) stellt die Unternehmen nach eigener Einschätzung vor sehr anspruchsvolle Aufgaben. In einer Erhebung von Actinium Consulting räumen die darin befragten Unternehmen mehrheitlich ein, dass bei der Realisierung ihrer Projekte eine Reihe erheblicher Fehler gemacht wurden. Laut der Studie unter mehr als 200 branchenübergreifend ausgewählten BI-Anwendern im deutschen Markt geben fast zwei Drittel der Befragten zu Protokoll, dass ihnen die bisherigen BI-Maßnahmen überdurchschnittlich schwer gefallen sind. 41 Prozent bezeichnen den Schwierigkeitsgrad sogar als „sehr hoch“. Lediglich ein Viertel der Unternehmen hat die Umsetzung der Business Intelligence-Strategien frei von außergewöhnlichen Anforderungen erlebt, weitere 7 Prozent blicken nach eigenem Bekunden gar auf vergleichsweise einfache Projektbedingungen zurück.
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Actinium-Studie: Anwender klagen über hohen Schwierigkeitsgrad der BI-Projekte

2007/04/24 12:56

Pressemeldung von:
Actinium Consulting GmbH
Die Einführung von Business Intelligence-Lösungen (BI) stellt die Unternehmen nach eigener Einschätzung vor sehr anspruchsvolle Aufgaben. In einer Erhebung von Actinium Consulting räumen die darin befragten Unternehmen mehrheitlich ein, dass bei der Realisierung ihrer Projekte eine Reihe erheblicher Fehler gemacht wurden. Laut der Studie unter mehr als 200 branchenübergreifend ausgewählten BI-Anwendern im deutschen Markt geben fast zwei Drittel der Befragten zu Protokoll, dass ihnen die bisherigen BI-Maßnahmen überdurchschnittlich schwer gefallen sind. 41 Prozent bezeichnen den
Actinium-Studie: Anwender klagen über hohen Schwierigkeitsgrad der BI-Projekte
Schwierigkeitsgrad sogar als „sehr hoch“. Lediglich ein Viertel der Unternehmen hat die Umsetzung der Business Intelligence-Strategien frei von außergewöhnlichen Anforderungen erlebt, weitere 7 Prozent blicken nach eigenem Bekunden gar auf vergleichsweise einfache Projektbedingungen zurück.

Actinium-Geschäftsführer Klaus Hüttl vermutet vor allem strategische Schwächen als zentrale Ursache der vielfachen Projektschwierigkeiten. „Offenbar besteht häufig keine präzise genug definierte Ausrichtung der BI-Vorhaben. Als Folge kommt es zu unzureichenden Planungen, weil es dadurch zwangsläufig an der erforderlichen Grundorientierung und den Detailanalysen mangelt.“
Diese Einschätzung wird auch durch die Befragungsergebnisse bestätigt. Danach stellt jeder zweite Anwender rückblickend fest, dass unzureichende Anforderungsanalysen zu den größten Fehlern in der Projektrealisierung gehörten. Die Prozessanalysen entsprachen sogar in 61 Prozent der Fälle nicht den Erfordernissen. Zudem wurde mehrheitlich der Bedarf an fachlichen Kompetenzen und Ressourcen zu sehr am tatsächlichen Bedarf vorbei geplant. Zu den weiteren typischen Schwächen der Business Intelligence-Maßnahmen gehören eine zu oberflächlich vorgenommene Auswahl der BI-Tools (46 Prozent) sowie eine zu optimistische Zeitplanung für die Umsetzung der Projekte (39 Prozent).

„Erstaunlich ist, dass in einem solch beträchtlichen Maß allerorts ähnliche Fehler gemacht werden“, wundert sich der Actinium-Consultant Hüttl. Dies lasse nur den Schluss zu, dass sehr verbreitet deutliche Defizite beim kompetenten und erfahrenen Umgang mit Business Intelligence-Lösungen bestehen. „BI ist technisch noch zu wenig in den Unternehmen angekommen“, resümiert er. Als ein besonderes zentrales Problem sieht er jedoch die Ausrichtung der Projekte. „Viel zu oft erfolgt eine Orientierung an persönlichen Präferenzen, statt an einer fachlich fundierten Anforderungsanalyse.“
Auffällig sind für ihn jedoch nicht nur die Projektschwierigkeiten, sondern auch die nach der Erhebung augenfällig häufigen Fehlentscheidungen bei der Auswahl der BI-Produkte.

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Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.actinium.de
 

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