Ackermann mahnt: Top-Manager müssen Vorbild sein
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ANCOSO Development GmbH
Deutsche Bank-Vorstandschef Josef Ackermann hat von den deutschen Top-Managern angesichts der Steueraffäre von Post- Chef Klaus Zumwinkel mehr Vorbildfunktion und Führungsstärke gefordert.
Der Banker sagte der «Bild»-Zeitung (Montagausgabe): «Jedem, der eine Führungsposition innehat, kommt eine Vorbildfunktion zu, nicht nur Top-Managern. Wer nicht Vorbild ist, kann nicht erfolgreich führen.» Ackermann warnte davor, dass die Diskussion über den Sturz von Zumwinkel zu einer Gefahr für die Marktwirtschaft werden könne. Wörtlich sagte Ackermann: «Wir dürfen nicht
zulassen, dass individuelles Fehlverhalten verallgemeinert und unserer Wirtschaftsordnung angelastet wird, auch um damit von eigenen Fehlern ablenken zu wollen.»
Der Bank-Chef forderte von der Wirtschaft insgesamt, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen: «Wir müssen jetzt alle in der Wirtschaft eine neue Anstrengung unternehmen, unserer Führungsverantwortung gerecht werden, verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen.» Josef Ackermann distanzierte sich deutlich von jeder Art von Steuerhinterziehung: «Für gute Arbeit muss es gutes Geld geben. Auch netto. Steuerhinterziehung allerdings muss tabu sein. Für alle.»
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