Den PC im Griff mit drei animierten Tasten
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Pressemeldung von:
Andreas List
Art.Lebedev bringt winziges Designer-Keyboard
Das russische Designerstudio Art.Lebedev http://www.artlebedev.com hat die kleine OLED-Tastatur Optimus Mini vorgestellt. Mit nur drei Tasten sollen verschiedene Programme bedient werden können, versprechen die Designer auf ihrer Homepage. Das Konzept baut auf der Technoligie des Optimus-Keyboards auf: Jede Taste ist ein Display, das seine Beschriftung je nach Belegung ändert und sogar Animationen abspielen kann. Der Optimus Mini wird per USB an den Computer angeschlossen und kann entweder hochkant oder quer verwendet
werden. Die Tasten haben eine Abmessung von 32 mal 32 Millimeter, wobei das Tasten-Display 20 mal 20 Millimeter groß ist. Die Auflösung liegt bei 96 mal 96 Pixel. Die Abspielgeschwindigkeit der Bilder liegt bei maximal fünf pro Sekunde. Angaben des Herstellers zufolge können die OLEDs 262.000 Farben darstellen und das Display aus einem Blickwinkel von bis zu 160 Grad betrachtet werden.
Mit der Windows-Software Optimus Configurator lässt sich die Mini-Tastatur konfigurieren. Tastenkombinationen sind ebenso möglich wie die Installation von PlugIns. "Je mehr Plug-Ins für Optimus Mini geschrieben werden, umso leichter wird die Bedienung sein", so die Designer. Art.Lebedev arbeite bereits an einer Fülle dieser Zusatzmodule und werde sie in einem Verzeichnis auf der Hompage veröffentlichen. Versionen für andere Betriebssysteme sollen demnächst folgen. Die Verwendung von Optimus Mini ist vielfältig, wenn man die vorgestellten Anwendungsbeispiele betrachtet. So könnte man die Tastatur als 3-Tasten-Werkzeug für den Photoshop oder sie als Präsentationshilfe mit Voransicht der Folien verwenden. Zudem dienen die Displays als Ticker für Börsenkurse sowie als Uhr oder zur graphischen Darstellung der Systemauslastung des PCs. Das Designerstück soll im Mai dieses Jahres in den Verkauf gehen. Vorbestellungen werden ab dieser Woche entgegengenommen. Der Pre-Order-Preis liegt derzeit bei 100 Dollar. Ab dem 2. April soll sich dieser aber auf eine nicht genannte Summe erhöhen.
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