Weiblicher Android soll singen und tanzen - Intelligente Haushaltshilfen: "Die Zeit für Roboter ist reif" Koreanische Wissenschaftler haben ihren im Frühjahr vorgestellten weiblichen Androiden in der weiterentwickelten Version 2.0 präsentiert. Entwickler Baeg Moon-hong hat seinem weiblichen Roboter den Namen Eve Robot (EveR) und das Aussehen einer 20 Jahre jungen Frau gegeben. "Ihre" Funktionen sind zwar auch noch in der Version 2.0 sehr eingeschränkt, bis 2010 soll sich EveR jedoch menschlich bewegen sowie tanzen und singen können.
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Weiblicher Android soll singen und tanzen

2006/12/01 09:08

Pressemeldung von:
Andreas List
Intelligente Haushaltshilfen: "Die Zeit für Roboter ist reif"

Koreanische Wissenschaftler haben ihren im Frühjahr vorgestellten weiblichen Androiden in der weiterentwickelten Version 2.0 präsentiert. Entwickler Baeg Moon-hong hat seinem weiblichen Roboter den Namen Eve Robot (EveR) und das Aussehen einer 20 Jahre jungen Frau gegeben. "Ihre" Funktionen sind zwar auch noch in der Version 2.0 sehr eingeschränkt, bis 2010 soll sich EveR jedoch menschlich bewegen sowie tanzen und singen können. Einfachere Roboter halten derweil schon Einzug in die Haushalte der Menschen und
Weiblicher Android soll singen und tanzen
EveR 2.0 plaudert und lächelt, kann jedoch noch nicht gehen
übernehmen simple Arbeiten. Beispiel dafür ist der Staubsaugerroboter Roomba von iRobot oder der Automower von Husqvarna, der sich um einen sauber geschnittenen Rasen kümmert. "Die Zeit für Roboter ist reif", meint Cyriacus Schultze, Mitgründer des ersten deutschen Roboter-Fachgeschäft Robotstore http://www.robotstore.de, im Gespräch mit pressetext.

Schultze ist überzeugt, dass sich die künstlichen Helfer schon bald durchsetzen werden. "Wir sind in den vergangenen vier bis fünf Jahren dort angekommen, was in Science-Fiction-Filmen schon vorgezeichnet wurde. Zwar wird es sicherlich noch Jahre dauern, bis der Hausroboter das Frühstück serviert, sich um den Haushalt kümmert und abends Klavier spielt, jedoch übernehmen spezialisierte Roboter bereits jetzt Fachaufgaben. Die Menschen nehmen dies auch verstärkt an und die Roboter emanzipieren sich vom Image des Spielzeugs", so Schultze.

Mit dem Robotstore erwarte er sich zwar derzeit noch nicht den "riesigen Absatzmarkt wie mit dem iPod, aber eine Umbruchstimmung ist zu bemerken. Bis heute wurden Roboter als Spielzeug angesehen oder als Partyhit belächelt. In zehn Jahren werden Haushaltsroboter unseren Alltagskram erledigen und so normal sein, wie heute E-Mail und Internet", ist Schultze überzeugt. Neben Saug-, Mäh- und Spielzeugrobotern finden sich im Sortiment auch Marketingroboter für einen modernen Messeauftritt sowie der MX-500. Dabei handelt es sich um einen autonomen Mehrzweck-Roboter, der in der Industrie als Transporter, Wachroboter und Telepräsenzsystem eingesetzt wird. Preis: 24.000 Euro.

Die europäische Skepsis gilt es ebenfalls noch zu beseitigen. Schultze: "Die Begeisterung für die Robotertechnik und deren Einsatz im Alltag ist in den USA und Japan deutlich größer, als in Europa. Hierzulande werden Roboter noch sehr kritisch hinterfragt, während sie in Asien schon in Altersheimen und Krankenhäusern eingesetzt werden." (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=060320028 ) Die roboterfreundliche Grundstimmung im asiatischen Raum treibe auch die Forschung und Entwicklung kräftig voran.

Bestes Beispiel ist die bisher drei Mio. Dollar teuere EveR. Sie beherrscht derzeit einen Wortschatz von 400 Worten und ist dadurch in der Lage, einfache Konversationen zu führen. Weiters kann sie durch ihre Gesichtsmimik Gefühle ausdrücken. Aufgrund ihrer Silikonhaut ist es der Roboterfrau derzeit allerdings nur möglich, zu sitzen und aufzustehen. Das Gehen scheiterte bislang - möglicherweise auch an ästhetischen Gründen. "Um alle Komponenten und Motoren unterzubringen, die zum Gehen nötig wären, müssten die Beine dicker werden. Wir wollen ihr jedoch dünne Beine geben, damit sie wirklich wie ein Mensch aus Fleisch und Blut aussieht", meint ihr Entwickler. Eine weitere Herausforderung ist es, eine leistungsstarke Batterie in den kleinen Körper zu verbauen. Derzeit wird die sitzende EveR über die Steckdose mit Energie versorgt. Bis 2010 sollen diese Probleme jedoch gelöst werden. EveR soll in den folgenden Version sowohl beweglicher als auch intelligenter sein, meinen die Forscher.



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