WM 2006: TV-Vermarktung auf 1,7 Mrd. Dollar gestiegen - Einfluss der FIFA auf TV-Format wird steigen Der Fußball-Weltverband FIFA http://www.fifa.com darf sich auf ein Rekordergebnis aus der Vermarktung der TV-Rechte für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland freuen. Aus dem Verkauf wurden etwa 1,7 Mrd. Dollar (1,44 Mrd.
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WM 2006: TV-Vermarktung auf 1,7 Mrd. Dollar gestiegen

2005/11/25 10:10

Pressemeldung von:
Michael Fiala
Einfluss der FIFA auf TV-Format wird steigen

Der Fußball-Weltverband FIFA http://www.fifa.com darf sich auf ein Rekordergebnis aus der Vermarktung der TV-Rechte für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland freuen. Aus dem Verkauf wurden etwa 1,7 Mrd. Dollar (1,44 Mrd. Euro) lukriert, wie eine Studie der Wirtschaftsberatungs-Gesellschaft Deloitte http://www.deloittesport.de bestätigt. Bei der letzten WM 2002 in Japan und Südkorea gab es für die Fifa "lediglich" 1,2 Mrd. Dollar (0,95 Mrd. Euro). Über 60 Prozent der Einnahmen (etwa 1,1 Mrd. Dollar) davon kommen aus Europa,
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jeweils rund 200 Mio. Dollar kommen aus Latein-Amerika und Asien. Rund 50 Mio. Dollar tragen jeweils der Mittlere Osten, Nordamerika, Afrika und Ozeanien bei.

Ob der Trend für spätere Weltmeisterschaften anhalten wird, gilt als nicht sicher. "Den Boom der letzten Jahre wird es nicht mehr geben, doch der Fußball ist und bleibt ein sehr begehrtes Produkt, deshalb wird es auch in diesem Bereich, wenn auch vielleicht ein geringeres, Wachstum geben", so Stefan Ludwig, Sports Business Gruppe von Deloitte & Touche, im Gespräch mit pressetext.

Potenzial sieht Ludwig vor allem im nordamerikanischen und asiatischen Bereich. "Hier ist sicher die größte Steigerung möglich", so Ludwig weiter. Zwar liege beispielsweise der Schwerpunkt in Nordamerika bei den Olympischen Spielen, die Bedeutung des Fußballs würde generell größer werden. Auch die WM 2002 hat speziell in Asien zu einem Boom geführt, der sich auch nachhaltig bei den Vermarktungsrechten deutlich bemerkbar machen wird.

Für die Zukunft sieht Ludwig Indizien dafür, dass die Fifa mehr Einfluss auf das TV-Format geltend machen wird. "Es wird nicht mehr alles nur über eine Vermarktungsagentur laufen. Als Beispiel kann man die Rechtevergabe für die WM-2010 in Europa an die EBU (Anm. d. Redaktion: European Broadcasting Union) werten", so Ludwig gegenüber pressetext abschließend.



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