Vor Berner Grossratswahlen viel Zuversicht bei EDU und EVP - An diesem Wochenende (8./9. April) werden im Kanton Bern der Grosse Rat und die sieben Regierungsräte neu gewählt. Das neue Wahlsystem könnte für die Kleinparteien EVP und EDU zusätzliche Sitze bringen. Die Berner Wahlen stehen dieses Jahr unter anderen Vorzeichen.
Pressemitteilungen international in 15 Sprachen für 22 Länder kostenlos einstellen
Pressemitteilungen Kleinanzeigen

Vor Berner Grossratswahlen viel Zuversicht bei EDU und EVP

2006/04/07 10:03

Pressemeldung von:
Françoise Buchenel
An diesem Wochenende (8./9. April) werden im Kanton Bern der Grosse Rat und die sieben Regierungsräte neu gewählt. Das neue Wahlsystem könnte für die Kleinparteien EVP und EDU zusätzliche Sitze bringen.

Die Berner Wahlen stehen dieses Jahr unter anderen Vorzeichen. So wird der Grosse Rat von 200 auf 160 Sitze verkleinert. Der Kanton wird in 8 statt 27 Wahlkreise eingeteilt. Trotz der Verkleinerung des Rates sehen die EVP und die EDU die Reform positiv. Gerade die Vergrösserung der Wahlkreise wird für kleinere Parteien als Möglichkeit gesehen, sich gegen die grossen
Vor Berner Grossratswahlen viel Zuversicht bei EDU und EVP
Berner Rathaus
Parteien zu behaupten.

«Da die EVP flächendeckend gut verankert ist, kommt ihr die Vergrösserung der Wahlkreise entgegen», sagt Daniel Brunner, Wahlkoordinator der EVP. So rechnet die EVP mit zwölf statt elf Sitzen. Bei der EDU erhofft man sich gar einen Zuwachs von bisher vier auf neun Sitze. Als besondere Chance sehen die beiden Parteien auch ihre Listenverbindungen im ganzen Kanton. Für die Regierungsratswahlen hat die EVP erstmals mit der CVP eine Liste gebildet.

Respekt der Medien
Auch die Medien räumen den beiden Parteien gute Chancen ein. Er verspüre mehr Respekt vonseiten der Medien, sagt Brunner. Bisweilen werden die Kandidierenden aber auch belächelt. So berichtet Kathrin Rieder aus Spiez, Grossratskandidatin der EVP, sie werde manchmal skeptisch beäugt, wenn sie sich offen zu ihrem Glauben bekenne.

Ziel der EDU sei, dass Christen an die Urnen gingen und sich vermehrt in die Politik einbringen, meint Fred Schneiter, Kantonalpräsident der EDU. Er sei sehr erfreut, wie der Wahlkampf bisher verlaufe, in EDU-Kreisen habe er viel Initiative gespürt. Besonders unterstützt fühle er sich durch die Gebetsgruppen, die für die Wahlen beteten.

Daniel Brunner beobachtet gerade bei den Jungen vermehrt den Wunsch, sich in die Politik einzubringen. «Die Jungen sagen, sie möchten hinausgehen und Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen.» Dies schlägt sich auch in der Altersverteilung der Kandidierenden nieder: «Wir haben im Kanton 305 Kandidierende, von diesen ist etwa ein Drittel weniger als 30 Jahre alt», sagt Brunner.



Kontakt zum Autor des Artikels:
 

zurück zur Kategorieseite: Gesellschaft / Politik
Dieser Artikel wurde 432 Mal gelesen


 
 

Presseartikel nach Autoren
A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z