TuneCore: Mit Flatrate in den iTunes-Katalog - Indie-Labels erhalten 100 Prozent des Verkaufspreises Das US-amerikanische Startup-Unternehmen TuneCore http://www.tunecore.com bringt unabhängige Musiker, die keinen Vertrag mit den Majorlabels haben, gegen eine Flatrate auf die wichtigsten digitalen Musikshops. TuneCore verfolgt damit ein Geschäftsmodell, das sich von dem anderer Unternehmen, die für unabhängige Musiker Songs für Internetshops formatieren, unterscheidet. Im Gegensatz zu diesen verlangt TuneCore eine einmalige Gebühr für das Einstellen eines Songs.
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TuneCore: Mit Flatrate in den iTunes-Katalog

2007/04/12 08:52

Pressemeldung von:
Linda Osusky
Indie-Labels erhalten 100 Prozent des Verkaufspreises

Das US-amerikanische Startup-Unternehmen TuneCore http://www.tunecore.com bringt unabhängige Musiker, die keinen Vertrag mit den Majorlabels haben, gegen eine Flatrate auf die wichtigsten digitalen Musikshops. TuneCore verfolgt damit ein Geschäftsmodell, das sich von dem anderer Unternehmen, die für unabhängige Musiker Songs für Internetshops formatieren, unterscheidet. Im Gegensatz zu diesen verlangt TuneCore eine einmalige Gebühr für das Einstellen eines Songs. Die Verkäufe gehen zu 100 Prozent an die Musiker,
TuneCore: Mit Flatrate in den iTunes-Katalog
TuneCore bringt Indie-Musiker günstig in den iTunes-Katalog.
während andere Vermittlerfirmen pro Song zwischen neun und 30 Prozent Provisionsgebühr verlangen.

Das entspricht laut Unternehmensgründer Jeff Price nicht den realen Kosten beim Vertrieb digitaler Musik. "Hier entstehen keine Kosten für die Lagerung, Verpackung und Versendung. Und im Gegensatz zu den klassischen Labels stecken diese Händler auch kein Geld in Tourneen oder Aufnahmen", betont Price, dem auch das New Yorker Indie-Label SpinArt gehört. Das Unternehmen besetzt jedoch nur eine Nische. Der digitale Absatz von Indie-Labels belief sich im vergangenen Jahr auf nicht mehr als 125 Mio. Euro, so die Daten von Nielsen SoundScan.

Price startete TuneCore nachdem der iTunes-Store online ging. Viele Indie-Labels standen Online wie Offline vor demselben Problem, nämlich Lieferverträge mit den Händlern abzuschließen. Das unübersichtliche Heer an kleinen unabhängigen Plattenfirmen macht daher Vermittler notwendig, auch im Online-Bereich. Allerdings fallen im digitalen Geschäftsbereich zahlreiche Kosten weg, die im physischen Handel viel Geld verschlingen. Die Online-Zwischenhändler verlangen aber dennoch ähnlich hohe Gebühren.

TuneCore Künstler oder Plattenfirmen zahlen einmalig 99 US-Cent pro Lied. Darüber hinaus gibt es noch Gebühren für Extras. Ein Album mit fünf Songs, das ein Jahr lang auf vier unterschiedlichen Online-Musikshops angeboten wird, kostet 18,89 Dollar. Jedes weitere Jahr kostet 9,98 Dollar. Unter den TuneCore-Alben sind auch zwei Grammy-Preisträger: Ziggy Marley mit seinem Album "Love is my religion" und Ricky Skaggs "Instrumentals". Das Angebot befindet sich noch in der Betaversion. Guitar Center http://www.guitarcenter.com, einer der großen Musikinstrumentehändler der USA, hat sich bereits zu einem nicht bekannt gegebenen Anteil an TuneCore beteiligt.



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