Tollwut könnte weltweit in zehn Jahren ausgerottet sein - Voraussetzung ist flächendeckende Impfung von Haushunden Tollwut könnte weltweit innerhalb von zehn Jahren der Vergangenheit angehören, wenn bei Haushunden entsprechende Impfungen durchgeführt werden. Wissenschaftler der University of Edinburgh http://www.ed.ac.uk haben die Krankheit genau erforscht, an der laut BBC jährlich rund 55.
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Tollwut könnte weltweit in zehn Jahren ausgerottet sein

2007/09/11 09:16

Pressemeldung von:
Michaela Monschein
Voraussetzung ist flächendeckende
Impfung von Haushunden

Tollwut könnte weltweit innerhalb von zehn Jahren der Vergangenheit angehören, wenn bei Haushunden entsprechende Impfungen durchgeführt werden. Wissenschaftler der University of Edinburgh http://www.ed.ac.uk haben die Krankheit genau erforscht, an der laut BBC jährlich rund 55.000 Menschen sterben. Werden ausreichend Haushunde geimpft, kann der Krankheitskreislauf weltweit durchbrochen werden und es besteht keine Gefahr mehr für den Menschen. Die Forscher hoffen, dass mit von Dörfern ausgehenden Kampagnen bis
Tollwut könnte weltweit in zehn Jahren ausgerottet sein
zu 70 Prozent der Hunde erfasst werden können. Der erste World Rabies Day http://www.worldrabiesday.org fand am vergangenen Freitag statt. Im September veranstalten weltweit mehr als 45 Länder Events zum Thema Tollwut.

Die Forscher arbeiten mit dem Pharmaunternehmen Intervet http://www.intervet.com zusammen. Ziel ist es, ein Programm zur Ausrottung der Tollwut in der Serengeti zu entwickeln. Untersuchungen der Universität hatten ergeben, dass alle mit Tollwut infizierten Tiere an einer Form der Krankheit litten, die auf die Haushunde zurückgeht. Die Veterinäre sind auch an der Gründung der Alliance for Rabies Control http://www.rabiescontrol.org beteiligt, einer Wohlfahrtsorganisation, die sich dem Kampf gegen die Tollwut verschrieben hat. Gerade in Ländern wie Afrika und Asien, wo die Tollwut häufig auftritt, wurde die Notwendigkeit von Impfplänen häufig übersehen. Gerade diese Maßnahmen würden jedoch weniger als andere Gesundheitsprogramme kosten.

Laut der Mitautorin Sarah Cleaveland sterben in Westeuropa nur wenige Menschen an Tollwut. In den Entwicklungsländern führt eine Erkrankung zu unermeßlichem Leiden. "Die größte Gefahr von einem tollwütigen Tier gebissen zu werden, besteht für Kinder. In Schwarzafrika verschlingen die Kosten für eine nachträgliche Impfung und die Aufenthalte im Krankenhaus bis zu 40 Prozent des Jahreseinkommens." Es wird geschätzt, dass in Afrika und Asien jährlich acht Millionen Menschen eine derartige Behandlung benötigen.



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