Thailands Königin Sirikit für Trennung von Religion und Politik
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Pressemeldung von:
Livenet
Thailands Königin Sirikit (75) hat eine klare
Trennung von Religion und Politik in ihrem Land gefordert. Der Buddhismus, dem 95 Prozent der thailändischen Bürger angehören, sollte nicht als Staatsreligion in der Verfassung verankert werden, sagte sie in einem Interview aus Anlass ihres Geburtstags am 12. August. Über die Rolle der Religion in der neuen Verfassung Thailands war zuletzt heftig gestritten worden. Buddhistische Mönche traten in den Hungerstreik, um den Buddhismus als Staatsreligion zu verankern. Ende Juni hatte die verfassungsgebende Versammlung einen
solchen Vorschlag allerdings mit grosser Mehrheit abgelehnt.
Wie in früheren Verfassungen soll der König als "Schirmherr aller Religionen" bezeichnet werden. Die Bürger des Landes, dessen südliche Grenzprovinzen von einer muslimisch inspirierten Rebellion erschüttert werden, sollen am 19. August über die neue Verfassung abstimmen.
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