Seligsprechung in Rom sorgt für Handgreiflichkeiten
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Pressemeldung von:
Livenet
Wegen der Seligsprechung von 498 Märtyrern des
Spanischen Bürgerkriegs ist es am Sonntag in Rom zu Handgreiflichkeiten zwischen Gläubigen und Demonstranten gekommen. Vor der Opus-Dei-Kirche Sant'Eugenio rückten sechs linke Aktivisten die neuen Seligen in einen Zusammenhang mit Morden und Folterungen des Franco-Regimes, wie eine Zeitung berichtete. Sie befestigten während des Gottesdiensts ein Transparent mit dem Text "Wer gemordet, gefoltert und ausgebeutet hat, kann nicht selig sein" sowie eine Abbildung von Picassos "Guernica" über dem Eingang der Kirche. Als Messbesucher das
Schriftband heruntergerissen hätten, habe sich eine Rauferei mit den teils vermummten Demonstranten entwickelt. Die hinzugerufene Polizei trennte die Parteien und nahm die Aktivisten vorübergehend fest.
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