Schweizer fordern Offenlegung von Managerlöhnen - Volksinitiative "gegen Abzockerei" mit guten Chancen: Wie eine repräsentative Umfrage des Berner Forschungsinstituts CBC cbcnow.com zeigt, sind 73 Prozent der Schweizer der Meinung, dass die Mana-gerlöhne zukünftig offengelegt werden sollten. Am höchsten fiel dieser Wert mit 79 Prozent in der Region Zürich und in der Altersgruppe der 40-64 jährigen aus. Im Tessin war die Zu-stimmung geringer. Die Umfrage-Ergebnisse sind insofern brisant, als zurzeit die so genannte Abzockerinitiative pendent ist.
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Schweizer fordern Offenlegung von Managerlöhnen

2007/10/18 11:19

Pressemeldung von:
Claude Weill
Volksinitiative "gegen Abzockerei" mit guten Chancen: Wie eine repräsentative Umfrage des Berner Forschungsinstituts CBC cbcnow.com zeigt, sind 73 Prozent der Schweizer der Meinung, dass die Mana-gerlöhne zukünftig offengelegt werden sollten. Am höchsten fiel dieser Wert mit 79 Prozent in der Region Zürich und in der Altersgruppe der 40-64 jährigen aus.

Im Tessin war die Zu-stimmung geringer. Die Umfrage-Ergebnisse sind insofern brisant, als zurzeit die so genannte Abzockerinitiative pendent ist. Die Volksinititiative trybol.ch/abzockerei/ des Neuhauser Unternehmers Thomas
Schweizer fordern Offenlegung von Managerlöhnen
Minder verlangt, dass die Gehälter des Topmanagements börsennotierter Firmen der Generalver-sammlung vorgelegt werden müssen. CBC wollte von den 1000 befragten Personen auch wis-sen, was sie darüber denken, dass grosse Unternehmen mit Sitz in der Schweiz wie Nestlé oder Swisscom ausländische Chefs haben.

34 Prozent der Befragten gaben an, dass sie das gut finden, 24 Prozent finden es nicht gut und 32 Prozent ist es schlicht egal. Anlass für die Durchführung der Studie ist laut Stéphanie Rumo vom Marketing Research der Umstand, dass man in der Schweiz "gern bekannter" werden würde. CBC ist ein international tätiges Forschungsunternehmen mit Niederlassungen in China, Indien und Japan. Seit andert-halb Jahren ist CBC auch in Bern tätig. Von hier aus führt das Unternehmen Marktfor-schungsprojekte für den ganzen europäischen Raum aus. Durch den Umstand, dass die ge-samte IT in China liegt, könne man "günstigere Preise anbieten", so Stéphanie Rumo.



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