Schweizer haben 167.000 Franken auf der hohen Kante - Gutes Börsenjahr 2006 lässt Vermögen von Privathaushalten ansteigen Nachdem erst kürzlich das Bundesamt für Statistik seine neuesten Zahlen über die Löhne in der Schweiz veröffentlicht hat, ist jetzt die Schweizerische Nationalbank http://www.snb.ch mit Zahlen über das Vermögen der privaten Haushalte an die Öffentlichkeit gegangen. Danach hat die Schweizer Bevölkerung Ende 2006 durchschnittlich pro Kopf 167.000 Franken (101.
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Schweizer haben 167.000 Franken auf der hohen Kante

2007/11/22 08:32

Pressemeldung von:
Claude Weill
Gutes Börsenjahr 2006 lässt Vermögen von Privathaushalten ansteigen

Nachdem erst kürzlich das Bundesamt für Statistik seine neuesten Zahlen über die Löhne in der Schweiz veröffentlicht hat, ist jetzt die Schweizerische Nationalbank http://www.snb.ch mit Zahlen über das Vermögen der privaten Haushalte an die Öffentlichkeit gegangen. Danach hat die Schweizer Bevölkerung Ende 2006 durchschnittlich pro Kopf 167.000 Franken (101.780 Euro) Vermögen besessen - so viel wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Nettofinanzvermögen aller privaten Haushalte um insgesamt
Schweizer haben 167.000 Franken auf der hohen Kante
Schweizer Nettofinanzvermögen steigend (Foto: pixelio.de)
93 auf 1.261 Mrd. Franken an. Notiz am Rande: Sachwerte sind in diesen Zahlen nicht inbegriffen.

Laut SNB sind drei Viertel des Anstiegs des Nettofinanzvermögens auf Kapitalgewinne zurückzuführen. "2006 war ein gutes Börsenjahr. Wie bereits 2005 konnten die privaten Haushalte von der Aufwärtsentwicklung auf allen wichtigen Aktienmärkten profitieren", sagt Nicolas Haymoz, Mediensprecher der SNB, gegenüber pressetext. So stieg 2006 der Swiss Performance Index an der Schweizer Börse um satte 21 Prozent. Allerdings entfielen 43 Prozent der durchschnittlich errechneten 167.000 Franken Vermögen auf Ansprüche an Versicherungen und Pensionskassen für die berufliche Vorsorge. Davon wiederum machte die zweite Säule der Altersvorsorge 80 Prozent aus. Die zweitgrösste Vermögenskategorie betraf Einlagen bei Banken und der Post (PostFinance) im Umfang von 24 Prozent, was 40.080 Franken entspricht. Dahinter folgen Aktien mit 14 Prozent und Anteilen an kollektiven Kapitalanlagen mit elf Prozent. Auf Schuldtitel und strukturierte Produkte entfielen sechs, beziehungsweise zwei Prozent.

Aktuelle Zahlen darüber, wie sich das Finanzvermögen der privaten Haushalte 2006 auf die Bevölkerung verteilt, fehlen. In der gesamtschweizerischen Vermögensstatistik der natürlichen Personen, welche die Eidgenössische Steuerverwaltung http://www.estv.admin.ch/d/dokumentation/zahlen_fakten/vermoegensstatistik.htm für das Jahr 2004 erstellt hat, zeigen sich folgende Verteilungen im Reinvermögen (welches allerdings auch das Sachvermögen umfasst). Danach verfügten 26,6 Prozent der Schweizer Steuerpflichtigen über kein Vermögen. Weitere 30 Prozent konnten ein Vermögen bis 50.000 Franken oder zusammen 24,1 Mrd. Franken (2,24 Prozent des gesamten steuerpflichten Vermögens) vorweisen. Auf der anderen Seite des Spektrums kamen die 0,15 Prozent Steuerpflichtigen, die ein Vermögen von zehn Mio. Franken und mehr ihr eigen nennen können, auf ein Gesamtvermögen von 211 Mrd. Franken - was rund einem Fünftel des steuerpflichtigen Vermögens entspricht.



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