Schweizer Fortpflanzungsmediziner: Nein zum Klonen
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Pressemeldung von:
Livenet
Bruno Imthurn vom Universitätsspital Zürich, Präsident der
Schweizerischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (SGRM), hat am 9. Juli zu den Vorwürfen der AGEAS und anderer Ärzteorganisationen wegen der Publikation eines Artikels des umstrittenen Forschers Karl Illmensee Stellung genommen. «Die SGRM lehnt ohne jede Einschränkung jegliche Form des reproduktiven Klonens beim Menschen ab», schreibt Imthurn. Die SGRM könne die Auswahl der in der Zeitschrift erscheinenden Artikel nicht beeinflussen. Dass man nicht parallel zum Artikel von Illmensee einen erklärenden und
einordnenden Kommentar veröffentlicht habe, sei ein Fehler. Der Zürcher Gynäkologe ist jedoch gegen eine prinzipielle Zensur von Fachartikeln mit gesellschaftlich umstrittenen Inhalten, sofern die vorgestellten Arbeiten wissenschaftlich sauber, ethisch korrekt und in dem Land, in dem sie durchgeführt worden seien, legal seien.
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