Raucherluft und Weichmacher schädigen Kinder
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Pressemeldung von:
Livenet
Berlin. Im Rahmen des Kinder-Umwelt-Surveys wurden bei fast 1800
Kindern Blut- und Urinproben untersucht. Der Jahresbericht des Umweltbundesamt (UBA) weist auf die gesundheitliche Belastung des Nachwuchses durch Passivrauchen und Gifte hin. Den Daten zufolge leben etwa 50 Prozent der Kinder in Haushalten mit mindestens einem Raucher. In knapp der Hälfte der Raucherhaushalte sei der Benzol-Gehalt in der Innenluft "so hoch, dass der künftige EU-Grenzwert für Benzol in der Aussenluft überschritten wird", schreibt die Behörde. Bei Kindern aus sozial schwachen Familien
wurde eine höhere Bleikonzentration im Blut ermittelt als bei jenen in besseren Verhältnissen, aber weniger polychloriertes Biphenylen (PCB). Besorgnis erregt durch alle Schichten die hohe Aufnahme von Phtalaten, die sich vor allem als Weichmacher in PVC-Produkten finden. UBA-Experten und die Umweltschutzorganisation BUND fordern daher einen Ausstieg der Industrie aus der Verwendung gängiger Weichmacher.
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