Preisverfall macht digitale Spiegelreflexkameras zum Schnäppchen - Gute Objektive kosten oft mehr als die Kamera selbst Auch Amateurfotografen interessieren sich nun zunehmend für digitale Spiegelreflexkameras (DSLR). Diese Geräte bieten eine deutlich bessere Bildqualität als Kompaktkameras und sind inzwischen auch durchaus leistbar geworden. Acht geben muss man als Konsument jedoch darauf, wie viel die passenden Objektive kosten. Für dieses wichtige Zubehör muss man oft mehr zahlen als für die Kamera selbst, berichtet die Schweizer Sonntagszeitung. Vor einigen Jahren zahlte man noch um die 1.
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Preisverfall macht digitale Spiegelreflexkameras zum Schnäppchen

2007/12/17 08:51

Pressemeldung von:
Kristina Sam
Gute Objektive kosten oft mehr als die Kamera selbst

Auch Amateurfotografen interessieren sich nun zunehmend für digitale Spiegelreflexkameras (DSLR). Diese Geräte bieten eine deutlich bessere Bildqualität als Kompaktkameras und sind inzwischen auch durchaus leistbar geworden. Acht geben muss man als Konsument jedoch darauf, wie viel die passenden Objektive kosten. Für dieses wichtige Zubehör muss man oft mehr zahlen als für die Kamera selbst, berichtet die Schweizer Sonntagszeitung.

Vor einigen Jahren zahlte man noch um die 1.800 Euro für eine DSLR-Kamera,
Preisverfall macht digitale Spiegelreflexkameras zum Schnäppchen
Digitale Spiegelreflexkameras haben viele Vorteile gegenüber Kompaktkameras (Foto: pixelio.de)
heute bekommt man Einsteigermodelle schon für 500 Euro. Durch Vollautomatiken muss man nicht einmal besonders viel von der Technik verstehen. Wer sich jedoch ein wenig damit auseinandersetzt, wird bald durch die manuellen Einstellungen neue Möglichkeiten der Bildgestaltung entdecken. Besonders mit Variationen der Tiefenschärfe lassen sich erstaunlich professionell aussehende Ergebnisse erzielen. Vorteilhaft ist auch die Geschwindigkeit von Spiegelreflexkameras. Die Einschalt- und Auslöseverzögerung ist wesentlich geringer als bei Kompaktkameras und auch der Autofokus stellt sich schneller ein.

Für diesen Qualitätsunterschied muss man jedoch in Kauf nehmen, dass einige Modelle sehr sperrig sind und sich eher nicht dafür eignen, einfach so in der Handtasche getragen zu werden. Außerdem muss man beim Kauf mit einberechnen, wie viel man noch in Objektive investieren kann und will. Viele Kameras werden im Set mit einem Objektiv verkauft, das allerdings oft qualitativ zu wünschen übrig lässt, für Hobbyfotografen aber meistens ausreicht. Wenn man das volle Potenzial seiner Kamera ausschöpfen will, muss man jedoch in ein hochwertiges Objektiv investieren. Hier gilt: je lichtstärker, desto hochwertiger. Es lohnt sich auch durchaus, sich für eine Nikon- oder Canon-Kamera ein preiswerteres Objektiv von einem Fremdanbieter wie Tamron, Sigma oder Tokina zuzulegen.



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