Moose: Klimainformanten im Regenwald - Entwicklungsgeschichte gibt Aufschluss über die ökologische Stabilität Ein deutsch-britisches Forscherteam hat die Entstehungsgeschichte einer Gruppe von Moosen im tropischen Südamerika entschlüsselt. Diese Moose, die vor 100 Mio. Jahren entstanden sind, und vorwiegend in den tropischen Regenwäldern vorkommen, geben Aufschluss über die ökologische Stabilität der Regenwälder, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin Biology Letters. Mithilfe molekularer Analysen ist es dem Forscherteam um Jochen Heinrichs und Rosemary Wilson vom Albert-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften an der Universität Göttingen einen umfangreichen Stammbaum der Moos-Familie der Lejeuneaceae zu erstellen. "Die nun vorliegenden Informationen zu Artbildungsraten und Zeiträumen der Diversifikation dieser Pflanzengruppe können einen wichtigen Beitrag sowohl zur aktuellen Klimadiskussion als auch zur Einschätzung der ökologischen Stabilität unserer heutigen Regenwälder liefern", so Heinrichs.
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