Moos als Feinstaubkiller
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Pressemeldung von:
Wolfgang Weitlaner
Pflanzenmatten sollen Luftqualität an Verkehrsknotenpunkten verbessern. Vielleicht
wird schon bald ein Großteil der von Autos erzeugten Feinstäube durch Moose einfach geschluckt. Viele Abgas-Bestandteile dienen Moosen als Nahrung, andere werden durch Bakterien abgebaut, die auf den Moosblättchen leben", so Jan-Peter Frahm, Leiter der Arbeitsgruppe Bryologie, im pressetext-Interview. Geht es nach Frahms Plänen, könnten schon bald Autobahnmittelstreifen mit den Moosmatten belegt werden. Bis zu 20 Gramm Feinstaub konnten die Moospolster von einem Quadratmeter Größe aufnehmen. Im
Vergleich dazu fallen an einer viel befahrenen Straße jährlich etwa 14 Gramm Feinstaub pro Quadratmeter an.
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