easycash drängt auf österreichischen Markt
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Pressemeldung von:
Manuel Haglmüller
Marktführer PayLife: "Wettbewerb stärkt die Wirtschaft"
Das auf den bargeldlosen Zahlungsverkehr spezialisierte Unternehmen easycash http://www.easycash.de will seine Marktposition in Österreich stärken. Nach erfolgter Marktöffnung durch das Kartellobergericht im September 2007 ist die Einführung der Marke möglich. PayLife http://www.paylife.at, vormals Europay Austria, hat durch seine Produkte Maestro und Quick in Österreich die absolute Marktführerschaft inne. Nun bekommt das Unternehmen mehr Konkurrenz und zahlt Bußgeld. "Wettbewerb stärkt die
Wirtschaft, davor muss man sich nicht fürchten", gibt sich PayLife-Pressesprecherin Angela Szivatz im Gespräch mit pressetext gelassen. "Unsere Produkte sind jenen der Konkurrenz technisch überlegen. Wir verfügen über Stammkundenfunktionen, die vergleichbare Produkte nicht anbieten", fährt Szivatz fort. Konkurrent easycash ist unterdessen bereits mit österreichischen Banken wie der Bank Austria, Erste Bank und Raiffeisen im Gespräch.
Das Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) bestätigt eine von easycash 1998 eingebrachte Beschwerde. Europay hat gegen das Kartellverbot und gegen das Verbot des Missbrauches marktbeherrschender Stellung verstoßen, was zur Abschottung eines bedeutenden Marktes über 19 Monate geführt hat. Die Höhe des Bußgelds beläuft sich auf sieben Mio. Euro. easycash zog sich 2005 aus dem Verfahren zurück, welches zu dem Zeitpunkt von der Bundeswettbewerbsbehörde fortgeführt und dieses Jahr abgeschlossen wurde. In Österreich sieht easycash die Möglichkeit, im europäischen Raum rasch Fuß zu fassen. Der deutsche Marktführer im Handelszahlungsverkehr will Leistungen im Terminal- und Netzbetrieb anbieten, womit eine Ausgangsbasis für die Märkte in Mittel- und Osteuropa geschaffen werden soll. Neben kleinen österreichischen Firmen plant easycash den Einstieg in Österreich hauptsächlich anhand deutscher Partnerunternehmen wie Rewe, Aldi, Tchibo oder Metro. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 200 Mitarbeiter und hat über 170.000 Terminals in Betrieb. "Ernst zu nehmende Konkurrenz gab es schon vor dem OGH-Urteil. Natürlich wird auch easycash in Österreich Marktanteile suchen. Derzeit lässt sich die weitere Entwicklung zwar noch nicht erahnen, unsere Erwartungen für die Zukunft sind aber durchaus positiv", erklärt Szivatz gegenüber pressetext.
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