Linux-Desktop für Entwicklungsländer geplant
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Pressemeldung von:
Martin Stepanek
Red Hat entwickelt "One Laptop Per Child"-Gedanken weiter
Open-Source-Anbieter Red Hat http://www.redhat.com hat die neue Linux-Desktoplösung "Global Desktop" angekündigt, die als kostengünstige und leistungsstarke Windows-Alternative für Entwicklungsländer vorgesehen ist. Anders als beim "One Laptop Per Child"-Projekt (OLPC), das angetreten ist, jedes Kind in den Entwicklungsländern mit einem rund 100 Dollar billigen Notebook auszustatten, zielt "Global Desktop" in erster Linie auf Unternehmen und Regierungsinstitutionen ab. Als gewichtiger Parter mit an Board befindet sich
Intel, das für die Optimierung im Hardwarebereich sorgen soll.
Wie das Unternehmen auf Anfrage von pressetext mitteilte, soll das Angebot aber nicht nur auf Entwicklungs- und Schwellenländer beschränkt sein. Vielmehr will man mit der kostengünstigen, aber leistungsstarken Plattform auch KMUs und Organisationen in den Industrieländern für die Red-Hat-Entwicklung gewinnen. Als Nebeneffekt sollen die aus der OLPC-Mitarbeit gewonnenen Erkenntnisse verstärkt auch dem B2B-Bereich zugute kommen, so das Unternehmen. Für die Desktopplattform wird einmal mehr ein Linux-basiertes System zum Einsatz kommen. Die OLPC-Oberfläche wird aber durch eine GNOME-Oberfläche ersetzt. Mit dem neuen Desktop und der neuen Intel-Kooperation will Red Hat dazu beitragen, existierende Preis- und Leistungsbarrieren bei der Nutzung aktueller Informationstechnologien weiter herunterzuschrauben. Intel wird Red Hat daher nicht nur beim Design, sondern auch beim Support und Vertrieb des "Global Desktops" zur Seite stehen. Mit der Desktopplattform will Red Hat bei aktuellen und zukünftigen Low-Cost-PC-Reihen mit von der Partie sein, die hohe Leistung, Produktivität und Sicherheit bei minimalen Hardware-Anforderungen versprechen.
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