Junge EVP: Sexistische Werbung aus der Öffentlichkeit verbannen
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Pressemeldung von:
Junge EVP der Schweiz
Die Junge Evangelische Volkspartei *jevp hat Anfang Mai gemeinsam mit Partnern die Petition „Freie Sicht! – gegen sexistische Werbung“ lanciert. Im Vordergrund steht das liberale Argument, selber entscheiden zu können, was man sehen will und was nicht. Bereits haben über 3500 Personen die Petition auf Papier oder online unter www.freie-sicht.ch unterschrieben. – Die Pressemitteilung der Initianten, leicht bearbeitet:
Werbung will vor allem eines: unsere Aufmerksamkeit. Sucht sie diese via Fernseher oder durch Zeitungsinserate zu erreichen, kann ich mich ihr entziehen,
indem ich den Fernseher abschalte oder eine Zeitschrift schon gar nicht kaufe. Will ich der Werbung hingegen im öffentlichen Raum ausweichen, ist das nur beschränkt möglich.
Hier setzt die Petition „Freie Sicht! – gegen sexistische Werbung“ an, am 10. Mai von der Jungen Evangelischen Volkspartei *jevp gemeinsam mit Partnern lanciert. Sie fordert: Sexistische Werbung gehört nicht in die Öffentlichkeit. Geschlechterdiskriminierende und übersexualisierte Werbung – viele Sujets vereinen beide Dimensionen – soll aus dem öffentlichen Raum verbannt werden. Ungefragt mit unerwünschten Bildern überhäuft Heute überhäuft uns die Werbebranche ungefragt mit Bildern aus dem Intimbereich. Wer will, soll das Recht haben, diese Bilder zu konsumieren. Das ebenso wichtige Recht, diese Bilder nicht konsumieren zu müssen, ist heute verloren gegangen. Das widerspricht liberalen Grundsätzen. Unterschreiben Sie die Petition „Freie Sicht!“ unter www.freie-sicht.ch ! Gesammelt wird bis zur Wintersession 2006; dann wird die Petition dem Bundesrat und den Eidgenössischen Räten übergeben.
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