Jugendbanden werden wissenschaftlich erforscht - Sozialer und familiärer Rückhalt fehlt Das Phänomen 'Jugendgang' tritt mittlerweile auch in Europa immer häufiger auf. Im Gegensatz zu der weitverbreiteten Meinung, es handle sich hierbei um verzogene Jugendliche, haben Wissenschaftler nun herausgefunden, dass Gangs bestimmte soziale Strukturen darstellen. Die meisten Mitglieder haben keinen oder nur wenig sozialen und familiären Rückhalt. Um dies zu kompensieren, schließen sich die Jugendlichen zu Gangs zusammen. So lauten die zentralen Ergebnisse einer ersten nicht repräsentativen Erhebung des internationalen Forschungsprojekts "Eurogang Program of Research" in Deutschland, die am Dienstag veröffentlicht wurde.
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