In Ostfildern werden Stars geformt
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Pressemeldung von:
rockbusiness.de
Was haben das ehemalige Tennis-Ass Boris Becker und die von Komik-Altmeister Loriot erdachten „Herren im Bad“ gemeinsam? In welchem Zusammenhang stehen Altkanzler Gerhard Schröder und die Werbe-Ikone Verona Pooth? Was verbindet die von Leonardo da Vinci verewigte Schönheit Mona Lisa mit Showmaster Thomas Gottschalk, Schauspieler-Legende Hans Clarin mit den Stimmungsmachern der Kastelruther Spatzen oder den Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe mit Roger Rabbits Comic-Liebe Jessica?
Zum einen standen und stehen all diese Persönlichkeiten im besonderen Licht der
Öffentlichkeit, zum anderen wurden sie alle vom Figurenbauer Jörg Steegmüller porträtiert.
Im schwäbischen Städtchen Ostfildern werden fortlaufend außergewöhnliche Wesen erschaffen. Unter den Händen des 33-jährigen Künstlers entstehen dort Abbilder von Prominenten, historischen Persönlichkeiten, Fantasiefiguren und Privatpersonen. Der staatliche geprüfte Graphikdesigner und Einzelschüler des Bildhauerprofessors Mehran Pourbijan betreibt seit dem Jahr 2000 das erfolgreiche Unternehmen „Steegmüller-Skulpturen“, das sich dem Figurenbau verschrieben hat. Ob unternehmungslustige Familienväter oder begeisterte Cineasten: Wohl fast allen ist schon einmal eine von Steegmüllers Skulpturen „begegnet“. In Hollywood-Spielfilmen und TV-Serien kommen sie dort zum Einsatz, wo lebende Schauspieler und die Requisite an ihre Grenzen geraten, in Vergnügungsparks lehren sie das Fürchten oder sorgen für beeindruckende Impressionen. Für Roland Emmerichs Kino-Drama „Der Patriot“ baute der Künstler ganze Hafenszenerien mit mächtigen Kriegsflotten nach, für den Freizeitpark in Tripsdrill schuf er den berühmten Jungbrunnen nach einer Bildvorlage Lukas Cranachs. Für das satirische „Celebrity Deathmatch“ des Fernsehsenders MTV, bei dem Karikaturen von Prominenten Schaukämpfe austragen, schickte er Stars wie Udo Lindenberg und Harald Juhnke in den Ring. So unterschiedlich wie die Bestimmung von Steegmüllers Skulpturen sein kann, so vielfältig sind auch die Materialien, die in seiner Werkstatt zum Einsatz kommen. Großplastiken, an deren Stabilität besondere Anforderungen gestellt werden, können ein geschweißtes Metallgerüst als Unterbau erhalten. Wenn diese aber sehr leicht sein müssen, wird stattdessen ein eigens geschnitzter Hartschaumkörper angefertigt, der anschließend mit Gips und Kunststoff ausgestaltet werden kann. Viele hundert Figuren, Skulpturen, Karikaturen und Büsten mögen es inzwischen sein, die unter den Händen von Jörg Steegmüller in Ostfildern „das Licht der Welt“ erblickt haben. Vergegenwärtigt man sich Kreativität und Fingerfertigkeit, Schaffenskraft und Fantasie des jungen Figurenbauers, so ist man sich sogleich sicher, dass auch künftig in seiner Werkstatt noch viele neue Wesen entstehen werden, um an den unterschiedlichsten Plätzen der Welt ihre Bestimmung zu finden.
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