Illegale Praktiken in spanischen Abtreibungskliniken? - In Barcelona und Madrid sind vier Kliniken geschlossen, nachdem die Polizei in der katalanischen Hauptstadt unter dem Vorwurf illegaler Abtreibungen in den letzten Tagen mehrere Ärzte festgenommen hat. Den Ärzten wird vorgeworfen, illegale Schwangerschaftsabbrüche vollzogen beziehungsweise mit fiktiven psychiatrischen Gutachten - Blankounterschrift gegen Kommission - gedeckt zu haben. Die Zahl der Abtreibungen in Spanien ist von 1997 bis 2005 stetig von jährlich 51'000 auf fast 92'000 gestiegen. Die meisten Abtreibungen werden mit der Gefährdung der physischen oder psychischen Gesundheit der Schwangeren begründet; bei dieser Indikation besteht ein grosser Ermessensspielraum. Die sozialistische Regierung Zapatero hat sich nach der Einführung der Homosexuellen-Ehe und der Schnellscheidung nicht an die früher angepeilte Fristenlösung gewagt.
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