IFPI: 2005 mehr als 1,2 Mrd. gefälschte CDs verkauft
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Pressemeldung von:
Hannes Weger
Jede dritte CD im Handel schwarz gebrannt
Laut dem internationalen Verband der Phonoindustrie (IFPI) http://www.ifpi.com/ sind im vergangenen Jahr weltweit mehr als 1,2 Mrd. gefälschte CDs verkauft worden. Demnach ist jede dritte CD im Handel schwarz gebrannt. Der Verband schätzt, dass 2005 rund 20 Mrd. Titel unentgeltlich heruntergeladen wurden. Das Institut bezeichnet das Ausmaß der illegalen Geschäfte als riesig. Bereits im vergangenen Jahr hat der Handel mit illegalen CDs laut IFPI ein Volumen von rund 3,5 Mrd. Euro erreicht. Zugleich forderte IFPI-Chef John
Kennedy zehn Länder namentlich auf, strenger gegen die "Musikpiraterie" vorzugehen. Dazu gehörten vor allem China, aber auch europäische Staaten wie Italien, Spanien und Griechenland.
Thomas Böhm, Pressesprecher des phonographischen Instituts Österreichs http://www.ifpi.at/, bezeichnet den illegalen CD-Handel in Östereich, im Vergleich zu Ländern wie Italien, Spanien und Griechenland, als vergleichsweise unbedeutend. "Die Piraterierate liegt hierzulande bei unter fünf Prozent. In Deutschland zeigt sich ein ähnlicher Prozentsatz. Wir verzeichnen durch illegalen CD-Handel einen Schaden von rund zehn Mio. Euro im Jahr", so Böhm im pressetext-Gespräch.
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