IBM veröffentlicht Linux-Variante von Lotus Notes - Eigenständiger Client greift Nachfolgeversion 8.0 voraus Lotus Notes wird es ab sofort als eigenständigen Client unter Linux geben. Mit dem für den 24. Juli vorgesehenen Starttermin des Notes Client 7.0.
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IBM veröffentlicht Linux-Variante von Lotus Notes

2006/07/10 14:28

Pressemeldung von:
Martin Stepanek
Eigenständiger Client greift Nachfolgeversion 8.0 voraus

Lotus Notes wird es ab sofort als eigenständigen Client unter Linux geben. Mit dem für den 24. Juli vorgesehenen Starttermin des Notes Client 7.0.1 für Linux kommt IBM http://www.ibm.com eigenen Angaben zufolge einem langjährigen Kundenwunsch entgegen. Als kleine Überraschung gilt, dass IBM mit dem Angebot einer Standalone-Version seiner eigenen Planung zuvorkommt. Diese hatte einen eigenständigen Lotus-Notes-Client für Linux erst mit der Veröffentlichung der Nachfolgeversion 8.0 vorgesehen.

Bereits
IBM veröffentlicht Linux-Variante von Lotus Notes
2005 hat IBM angekündigt, eine Notes-7-Version für Linux bereitstellen zu wollen. Anders als bei dem nun vorgestellten Endprodukt war allerdings nur ein Plug-in für den Workplace Managed Client vorgesehen. Die Linuxvariante, die erstmals auf der Eclipse Client Platform aufbaut, funktioniert nun allerdings gänzlich unabhängig von etwaigen Workplace-Server- und -Softwarekomponenten. Unterstützt wird zunächst Red Hat Enterprise Linux 4, in einem weiteren Schritt soll die Software aber auch für den SUSE Linux Desktop verfügbar sein. Als Lizenzkosten für die Linuxvariante gab IBM die der bestehenden Mac- und Windowsversionen an. Auch sollen Anwender mit einer bestehenden Programm-Lizenz kostenlos auf die Linuxversion wechseln dürfen.

"Die Marktnachfrage ist enorm, vor allem in Deutschland, Indien, China und Brasilien. Deshalb haben wir uns entschieden, nicht länger mit der Veröffentlichung zuzuwarten", begründet Verkaufsleiter Ed Brill von IBM die Vorgangsweise. In einem persönlichen Blogeintrag zur Produkt-Veröffentlichung http://www.edbrill.com gibt Brill zu Protokoll, dass erste Kundenanfragen zu einer derartigen Linuxvariante schon 2001 auf einer DNUG-Konferenz http://www.dnug.de an ihn herangetragen wurden. "Ich bin lernfähig", so Brill angesichts der Tatsache, dass er damals einen klassischen Lotus-Notes-Client für Linux kategorisch ausgeschlossen hatte.

Laut Georg Haschek von IBM Austria http://www.ibm.at stellt die jetzige Linux-Variante eine überarbeitete Portierung der bestehenden Notes-7-Version dar. Die unter dem Codenamen "Hannover" angekündigte Komplettüberarbeitung der Benutzeroberfläche wird folglich erst beim Nachfolger Lotus Notes 8 zum Einsatz kommen. Dieser ist für Ende dieses bzw. Anfang nächsten Jahres geplant. Das neue Interface sei aktivitätszentriert gestaltet und passe sich dem jeweiligen Arbeitsvorgang des Anwenders an, so Haschek gegenüber pressetext.



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