Henri Matisse in der Fondation Beyeler
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Pressemeldung von:
Fondation Beyeler
Henri Matisse ist der Künstler der Stunde: Der grosse Pionier der Moderne, der in seinen Farb- und Formkompositionen die Möglichkeiten der Figuration und indirekt auch der Abstraktion bis an deren Grenzen ausschöpfte und zugleich darüber hinaus wies, ist bis in unsere Zeit ein ungeheuer einflussreicher Maler geblieben. Seinem Werk, das voller Brüche ist, dennoch aber als stetige Entwicklung zu verfolgen, widmet die Fondation Beyeler die erste umfassende, retrospektiv angelegte Ausstellung seit über 20 Jahren in der Schweiz.
Gezeigt werden ca.160 Gemälde, Skulpturen,
Zeichnungen und druckgrafische Arbeiten aus allen Schaffensperioden des Künstlers. Die Ausstellung beginnt mit den noch ganz dem 19. Jahrhundert verhafteten ruhigen Interieurs seiner frühen Jahre, leitet dann über zu den Farbexplosionen des Fauvismus und dessen Auswirkungen, findet danach zu den kargen, fast schockierenden abstrakten Formenbildern der Jahre während des Ersten Weltkrieges, von denen sich Matisse durch die malerischen und subtil-erotischen Odaliskengemälde seiner frühen Zeit in Nizza befreite. Darauf folgen die Bildreihen der dreissiger und vierziger Jahre, die immer mehr zu einem System von farbigen Zeichen werden und schliesslich in die grossartigen Scherenschnitte der Spätzeit münden.
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