Handynutzung nicht für erhöhtes Krebsrisiko verantwortlich - Studie untersuchte Daten von 420.000 Personen Die kurzfristige oder auch längerfristige Nutzung von Handys steht mit keinem erhöhten Krebsrisiko in Zusammenhang. Zu diesem Ergebnis ist eine groß angelegte Studie des Institut for Epidemiologisk Kraeftforsking http://www.cancer.dk/epi+research gekommen.
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Handynutzung nicht für erhöhtes Krebsrisiko verantwortlich

2006/12/07 09:00

Pressemeldung von:
Michaela Monschein
Studie untersuchte Daten von 420.000 Personen

Die kurzfristige oder auch längerfristige Nutzung von Handys steht mit keinem erhöhten Krebsrisiko in Zusammenhang. Zu diesem Ergebnis ist eine groß angelegte Studie des Institut for Epidemiologisk Kraeftforsking http://www.cancer.dk/epi+research gekommen. Handyantennen strahlen elektromagnetische Felder ab, die in das menschliche Gehirn eindringen können. Aktuell konnte jedoch nicht nachgewiesen werden, dass diese Strahlung das Risiko von Tumoren im Kopf oder im Nackenbereich erhöht. Die Ergebnisse der Studie, an der mehr als
Handynutzung nicht für erhöhtes Krebsrisiko verantwortlich
420.000 Handybenutzer teilnahmen, ist im Journal of the National Cancer Institute http://jncicancerspectrum.oxfordjournals.org erschienen.

Die Wissenschafter untersuchten Daten von Personen, die teilweise seit 1982 ein Handy benutzt hatten. Mehr als 56.000 Teilnehmer telefonierten seit mindestens zehn Jahren mit dem Handy. Es konnten keine Beweise dafür gefunden werden, dass diese Menschen über ein höheres Risiko verfügten, an Tumoren im Gehirn, im Auge, der Speicheldrüse oder an Leukämie zu erkranken. Tricia McKinney von der University of Leeds http://www.leeds.ac.uk betonte, dass die Ergebnisse dieser Studie wichtig seien, da die Daten der Telefonanbieter analysiert wurden und man sich nicht auf die Erinnerung der Teilnehmer verließ. "Die große Anzahl an Teilnehmern bedeutet, dass man ein gewisses Vertrauen in diese Ergebnisse haben kann."

Eine Studie des Institute of Cancer Research http://www.icr.ac.uk kam vor einigen Monaten ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Nutzung von Handys nicht mit einem erhöhten Risiko an Gehirnkrebs zu erkranken in Zusammenhang stand. Experten raten vorsichtshalber das Telefonieren mit Handys bei Jugendlichen einzuschränken, da ihre körperliche Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Laut BBC empfiehlt die britische Regierung derzeit sich bei Telefonaten am Handy kurz zu halten. Derzeit telefonieren weltweit mehr als eine Milliarde Menschen mit Handys.



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