Grammys wirken wohltuend auf Musikindustrie - Verleihung von Überraschungen gekennzeichnet Die diesjährige Grammy-Verleihung hat einige Überraschungen mit sich gebracht. Während Mariah Carey im Vorfeld mit acht Nominierungen als große Siegerin gehandelt wurde, konnte letztlich die irische Band U2 so richtig abräumen. Insgesamt gingen fünf Preise der 48. Grammy Awards an die Rocker, die auf dem Label Universal/ Island Records veröffentlichen, darunter auch der für das beste Album des Jahres. Die Sängerin Carey zeigte sich etwas enttäuscht und musste sich mit nur zwei Awards zufrieden geben.
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Grammys wirken wohltuend auf Musikindustrie

2006/02/10 09:45

Pressemeldung von:
Claudia Zettel
Verleihung von Überraschungen gekennzeichnet

Die diesjährige Grammy-Verleihung hat einige Überraschungen mit sich gebracht. Während Mariah Carey im Vorfeld mit acht Nominierungen als große Siegerin gehandelt wurde, konnte letztlich die irische Band U2 so richtig abräumen. Insgesamt gingen fünf Preise der 48. Grammy Awards an die Rocker, die auf dem Label Universal/ Island Records veröffentlichen, darunter auch der für das beste Album des Jahres. Die Sängerin Carey zeigte sich etwas enttäuscht und musste sich mit nur zwei Awards zufrieden geben. Als bester Rapper wurde
Grammys wirken wohltuend auf Musikindustrie
Kayne West gekürt, der jedoch ebenfalls mit fetterer Beute gerechnet hatte. Die Trophäe für die beste Popsängerin ging an Kelly Clarkson, die wie Kayne West bei EMI Music unter Vertrag ist.

Die jährliche Verleihung der Grammys http://www.grammy.com ist nicht nur ein mediales Großevent, sondern auch wohltuender Balsam für die gebeutelte Musikindustrie. Preisverleihungen dieser Größenordnung lenken die Augen der Öffentlichkeit auf die Künstler und infolge auch auf deren Repertoire und die Labels, bei denen sie unter Vertrag sind. "Der Grammy ist einer der bedeutendsten Musikpreise der Industrie, die europäischen Künstler haben den gleichen Stellenwert wie die Amerikaner", erklärte Petra Sippel, Pressesprecherin von EMI Music Germany http://www.emimusic.de, gegenüber pressetext

Insgesamt konnte sich EMI mit seinen Künstlern 32 Awards sichern , unter den Prämierten waren die Chemical Brothers, die Gorillaz und Coldplay. Zu den erfolgreichsten Künstlern des Labels gehören auch Herbert Grönemeyer, Wir sind Helden, Depeche Mode und Robbie Williams. Während die Branche nach wie vor über eine anhaltende Krise klagt, zeigt man sich bei EMI dennoch zuversichtlich: "Das Ende der Talsohle ist fast erreicht, langsam geht es wieder aufwärts", meinte Sippel im pressetext-Gespräch. Das Unternehmen setze weiterhin darauf, seine Künstler mit dem nötigen Know-how und Kreativität erfolgreich im Markt zu platzieren und zu etablieren.



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