Globale Erwärmung lässt chilenischen See verschwinden - Auch in Patagonien schmelzen die Gletscher schneller Chilenische Forscher sind zum Schluss gekommen, dass die globale Erwärmung dazu geführt hat, dass ein zwei Hektar großer Gletschersee im Süden Chiles plötzlich verschwunden ist. Erst Anfang der Woche hatten Experten des chilenischen Center of Scientific Studies aus dem Flugzeug Bilder des ehemaligen Sees aus der Luft aufgenommen, berichtet BBC-Online. Im März hatten Parkwächter im Bernado O'Higgins National Park den See noch gesehen, zwei Monate später konnten sie nur noch einen 30 Meter tiefen Krater mit Eisblöcken, die seinerzeit an der Oberfläche des Sees trieben, vorfinden. Experten sagen nun, dass schmelzende Gletscher zuviel Druck auf den Eiswall, der wie ein Damm wirkte, ausgeübt haben. Das Wasser des Sees floss daraufhin in einen Fjord und dann weiter ins Meer, erklärte der Gletscherforscher Andres Rivera vom Center of Scientific Studies.
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