Games fördern Entwicklung von Kindern - Spiele können Problemlösungskompetenz stärken Computerspiele können auch zur positiven Entwicklung von Kindern beitragen. Während im laufenden Diskurs um so genannte Killerspiele (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=061122028 ) häufig gleich das ganze Medium verteufelt wird, stellen Experten nun auch die guten Seiten von Games hervor.
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Games fördern Entwicklung von Kindern

2006/11/24 08:32

Pressemeldung von:
Claudia Zettel
Spiele können Problemlösungskompetenz stärken

Computerspiele können auch zur positiven Entwicklung von Kindern beitragen. Während im laufenden Diskurs um so genannte Killerspiele (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=061122028 ) häufig gleich das ganze Medium verteufelt wird, stellen Experten nun auch die guten Seiten von Games hervor. So sei manches Spiel durchaus förderlich zum Erlernen von Konfliktbewältigung und sinnvollem sozialem Handeln. Der Games-Hersteller Sunflowers http://www.sunflowers.de beispielsweise hat nach Meinung des
Games fördern Entwicklung von Kindern
Medienpädagogen Hartmut Warkus mit "Anno 1701" ein besonders sinnvolles und gutes Spiel auf den Markt gebracht. "Hier können Generationen zusammenkommen, die Eltern bringen das Erfahrungswissen und die Kinder kennen sich mit der Bedienung des Spiels meist hervorragend aus", erklärt Warkus, Professor an der Uni Leipzig, gegenüber pressetext.

Gerade in der Zeit vor Weihnachten sind Computerspiele ein großes Thema in den Familien und auf den Wunschzetteln der Sprösslinge. Anstelle sich den Games völlig zu verwehren, sollten Eltern sich lieber mehr damit auseinandersetzen und das richtige für ihr Kind wählen. Warkus empfiehlt Titel wie Sim City und Civilization sowie generell Aufbaustrategiespiele. Es wirke positiv auf die Entwicklung des Kindes, wenn strategisches Können, kaufmännisches Talent und diplomatisches Geschick trainiert werden. "Natürlich sind aber kriegerische strategische Spiele für Kids ganz ungeeignet", fügt Warkus im pressetext-Gespräch hinzu.

Um die Problematik an der Basis zu entschärfen, müssten Eltern sich überhaupt intensiver mit den Games der Kinder auseinandersetzen und sich darüber informieren, wie diese funktionieren. "Einfach nur ein Verbot auszusprechen, wird beim Heranwachsenden kaum effektiv ankommen", meint Warkus. Natürlich sei eine Dosierung des Spielkonsums grundsätzlich wichtig. Es sollten klare Regeln mit den Kindern ausgehandelt werden, an die sich beide Seiten zu halten haben. Wenn Eltern Fragen an ihre Sprösslinge stellen, Interesse an den Games zeigen und erst einmal wissen, wie die Abläufe genau funktionieren, würden auch die Kinder die Regeln eher akzeptieren.

"Will das Kind ein Computerspiel nutzen, dann soll es das auch dürfen. Der Kernpunkt ist die Aufgeschlossenheit seitens der Erwachsenen", sagt Warkus. Auch das Lernen kann durch den Einsatz der richtigen Games gezielt gefördert werden. Spiele können den Kindern eine neue Lernplattform bieten und das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. Es lernt sich meist einfacher, wenn Kinder und Jugendliche mit Spaß und Motivation an eine Sache herangehen.



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