Frequenzknappheit behindert Mobile-TV-Entwicklung - Analyst fordert EU zur Freigabe der UHF-Frequenzen auf Die Festlegung der EU auf die DVB-H-Technologie und UHF-Frequenz als Standard für die Übertragung von mobilem Fernsehen, wird nach Schätzung eines Analysten von Ovum http://www.ovum.com die weitere Fragmentierung bei den Technologiestandards kurzfristig nicht verhindern. "Der Schritt der EU lässt das entscheidende Thema der Verfügbarkeit von ausreichender Bandbreite außer Acht. Daher wird der Beschluss auch nichts an der derzeitigen Situation ändern", kritisiert Vincent Poulbere, Senior Analyst bei Ovum.
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Frequenzknappheit behindert Mobile-TV-Entwicklung

2007/06/28 10:55

Pressemeldung von:
Linda Osusky
Analyst fordert EU zur Freigabe der UHF-Frequenzen auf

Die Festlegung der EU auf die DVB-H-Technologie und UHF-Frequenz als Standard für die Übertragung von mobilem Fernsehen, wird nach Schätzung eines Analysten von Ovum http://www.ovum.com die weitere Fragmentierung bei den Technologiestandards kurzfristig nicht verhindern. "Der Schritt der EU lässt das entscheidende Thema der Verfügbarkeit von ausreichender Bandbreite außer Acht. Daher wird der Beschluss auch nichts an der derzeitigen Situation ändern", kritisiert Vincent Poulbere, Senior Analyst bei Ovum.
Frequenzknappheit behindert Mobile-TV-Entwicklung
Nicht genügend Kapazitäten im UHF-Frequenzband (Bild: Pixelio)

"Die größte Barriere für die mobile Übertragung stellt die mangelnde Bandbreite in der UHF-Frequenz dar. Derzeit ist auf dem Band wenig oder kein Platz für die mobile Übertragung", erklärt Poulbere und fordert die EU zur vorzeitigen Freigabe der Frequenzen im UHF-Spektrum auf. Es sei sinnlos einen Standard auszuwählen, wenn keine gemeinsame Bandbreite zur Verfügung steht, so Poulbere weiter. Eben dieser Mangel an Platz im UHF-Spektrum hat zur Fragmentierung der Übertragungstechnologien für mobiles Fernsehen geführt und diese wird - laut Einschätzung von Poulbere - bis zur endgültigen Abschaltung des analogen TV-Signals weiter bestehen bleiben.

Rene Bresgen, Sprecher von T-Mobile Deutschland, betont, dass DVB-H dennoch der richtige Standard für sein Unternehmen sei. "Zum einem ist DVB-H in der EU schon sehr verbreitet und zum anderen ist dort die Kapazität höher als etwa bei DMB", begründet Bresgen die Entscheidung für DVB-H im pressetext-Gespräch. Mit DVB-H sollen bis zu 16 Programme im Mobilfunkbereich übertragen werden können. Auch T-Mobile würde eine schnellere Freigabe der Frequenzen begrüßen. "Je eher desto besser. Wir möchten unser Angebot so schnell wie möglich auf den Markt bringen", so Bresgen.



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