Flaute ade: Konjunkturmotor in CEE läuft ungebremst
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Pressemeldung von:
Florian Fügemann
Zentral- und Osteuropa mit Vorteil gegenüber
Asien und Südamerika Österreich und die Länder Zentral- und Osteuropas (CEE) erreichen noch dieses Jahr ihren Konjunkturhöhepunkt, wobei letztere durch das Zinsumfeld gegenüber Asien und Südamerika weiterhin begünstigt bleiben. Zudem zeigen sich die Volkswirtschaften und Finanzmärkte in CEE vom internationalen Leitzinsen-Aufwärtstrend unbeeindruckt. Zu diesen Ergebnissen kommen Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) http://www.rzb.at in ihrem gestern, Mittwoch, präsentierten "Kapitalmarktszenario
Österreich und CEE im dritten Quartal 2007".
"Österreich erlebt derzeit einen durch die positive Konjunktur bedingten wirtschaftlichen Höhenflug. Wir sehen eine Fortsetzung dieser Entwicklung, sodass wir die Wachstumsprognose des BIP von 3,0 auf 3,2 Prozent anheben können", so RZB-Rentenmarktanalyst Andreas Auer im Gespräch mit pressetext. Für das kommende Jahr rechnet der Experte jedoch damit, dass sich das österreichische BIP-Wachstum geringfügig auf 2,7 Prozent abschwächen wird. "Zwar ist das Wachstumspotenzial geringer als 2006 und 2007, dennoch besteht vor diesem Hintergrund kein Grund, Alarm zu schlagen, da dies einem konjunkturell entsprechenden Wachstum entspricht", so Auer weiter. Um das enorme Kreditwachstum sowie die Inflationserwartungen zu vermeiden, erwarten die Analysten, dass die Europäische Zentralbank http://www.ecb.de jeweils am Ende der nächsten drei Quartale die Zinsen um je 25 Basispunkte auf 4,75 Prozent anhebt. Prognostiziert wird jedoch, dass damit der Plafond im Zinszyklus vorerst erreich sein wird. Ungeachtet davon hieven kräftige Unternehmensgewinne den ATX in neue Höhen, sodass sich das Investitionsklima auch weiterhin positiv gestaltet und dadurch auch der Fremdfinanzierungsaufwand und somit die Bremseffekte steigender Zinsen reduzieren. Ähnlich ist die Situation in CEE, da die dynamische Entwicklung in der ersten Jahreshälfte dazu führte, dass alle CEE-Akteinindizes mit Ausnahme Russlands zweistellige Wertzuwächse (ohne Berücksichtigung der Dividenden) erzielten. "Mit der Ukraine, die ein Plus von knapp 100 Prozent aufweist, liegt ein zentral- und osteuropäischer Markt an der Spitze der Börsenhitparade - auch Slowenien und Kroatien befinden sich mit rund plus 50 Prozent noch vor China", meint Peter Brezinschek, Chefanalyst bei der RZB. Als Folge der Zinsentwicklungen in der Eurozone reagieren vor allem der ungarische Forint und der polnische Zloty zwischenzeitlich mit Schwächephasen. Trotzdem sehen die Volkswirte CEE noch immer im Vorteil gegenüber den Wachstumsmärkten in Asien oder Südamerika. So prognostiziert die RZB für die Aktienmärkte in CEE vor dem Hintergrund der international guten Börsenstimmung (trotz neuerlicher globaler Zinsanhebungen) weitere Zuwächse.
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