Finanzdienstleister: Unabhängigkeit zieht Kunden in Bann
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Pressemeldung von:
Florian Fügemann
Mehr Informationen zu Produkten und Image gefordert
Österreichische Finanzdienstleister und Vermögensberater punkten bei ihrer Kundschaft zum Großteil mit Unabhängigkeit und Beratungsqualität, gutem Fachwissen, Bedürfnisoptimierung sowie ausreichender Beratungszeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine gestern, Dienstag, vorgestellte Studie des Fachverbands Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Österreich http://wko.at/finanzdienstleister. "Das Auf und Ab jeder guten Vermögensberatung liegt in der speziellen, für Kunden maßgeschneiderten Angebotsvermittlung", unterstreicht
David Pfarrhofer, Studienleiter des beauftragten Marktforschungsunternehmens market http://www.market.at, im Gespräch mit pressetext.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass rund drei Viertel der insgesamt 1.500 befragten Personen vor allem die Unabhängigkeit der Finanzberater als größten Pluspunkt werten. Interessant ist auch die demographische Verteilung der Kunden, wonach vier von zehn Personen schon einmal Kontakt mit einem Vermögensberater aufgenommen haben. Mit 59 Prozent nahmen mehr als die Hälfte bereits eine Leistung in Anspruch. Hierbei scheinen keine Defizite vorzuliegen, da die Befragten ihre Berater fast durchwegs positiv bewerteten. Mehr als acht von zehn Personen sind zufrieden, knapp die Hälfte vergibt sogar die Bestnote. "Kontakt schafft folglich Vertrauen. Dies scheint vor allem in Hinblick auf die Banken als erstzunehmende Mitbewerber zuzutreffen", unterstreicht Pfarrhofer. Laut dem Experten wird der Begriff "Vermögensberater" oftmals falsch interpretiert, da häufig das Vorhandensein von Vermögen als Voraussetzung für die Inanspruchnahme eines Finanzdienstleisters gesehen wird. "Hierbei besteht teils noch erheblicher Informationsbedarf, geht es um Spezifikationen der Produkt- und/oder Dienstleistungsebene", so der Experte. Andererseits sei es erforderlich, beim öffentlichkeitswirksamen Image nachzuhelfen. Schließlich seien immer noch die Banken für die Hälfte jener Personen, die noch keinen Kontakt zu einem Vermögensberater hatten bzw. trotz Kontakt keine Leistungen von einem solchen in Anspruch genommen haben, die erste Anlaufstelle. Auch kommunikativen Nachholbedarf sieht Pfarrhofer im Bereich der zielgruppengerechten Kundenansprache. "Vielen ist kaum bekannt, dass Finanzdienstleistungen im Rahmen einer individuellen Finanzplanung unter anderem Beratungen zum Aufbau und der Sicherung von Vermögen, zu Pensionsvorsorge sowie zur Vermittlung von Lebens- und Unfallversicherungen bereitstellen", so der Experte. Neben der mangelnden Kommunikation scheint ein weiterer Grund für diese "Unwissenheit" in dem Verlassen auf persönliche Empfehlungen von Freunden und Bekannten zu liegen. Banken haben diesbezüglich die Nase vor den Vermögensberatern, da öffentlich mehr kommuniziert und der Kontakt nicht erst über persönliche Vertrauenspersonen hergestellt werden muss.
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