Filmwirtschaft beklagt strukturellen und kreativen Kahlschlag
|
Pressemeldung von:
Markus Steiner
Vertreter sehen Handlungsbedarf bei Politik und Verantwortlichen
Die Filmwirtschaft verzeichnet in vielen Bereichen eine rückläufige Entwicklung. Dies geht aus dem heute, Dienstag, vom Österreichischen Filminstitut vorgelegten Jahresbericht hervor. Demnach ist besonders in punkto Förderung und Finanzierung dringender Handlungsbedarf für Politik und Verantwortliche gegeben. Die Eigenproduktion von Kinofilmen ohne Förderungsmittel sei europaweit nicht möglich, da die Erlöse aus allen Verwertungen die Kosten der Hersteller nicht einmal annähernd abdecken würden. Insgesamt
wurden in der EU in diesem Jahr 862 Filme produziert. Obwohl sich die Besucherzahlen nach Einbrüchen europaweit wieder einigermaßen erholen konnten, ist die US-Dominanz am Filmmarkt weiterhin ungebrochen: Der US-Marktanteil erreichte 2006 in der EU knapp 70 Prozent, europäische Filme liegen hingegen bei 27,6 Prozent.
Kontakt zum Autor des Artikels:
E-Mail:
Kontakt aufnehmen
|
zurück zur Kategorieseite: Kultur / Film
Dieser Artikel wurde 518 Mal gelesen
Andere Artikel dieses Autors:
- "Der Hobbit" offiziell angekündigt
- Webseiten des Jahres 2007 gekürt
- US-Videospielindustrie feiert Rekordjahr
- Pornoboom im Internet: Konkurrenz steigt
- Computerspiele-Profis: 30.000 Euro Grundgehalt
- Hacker-Angriff auf Bild.de entpuppt sich als Marketinggag
- Online-Chat als Scheidungshilfe
- Xbox Live startet Video-Marktplatz
- Google integriert AOL Instant Messenger in Webmail-Service
- mehr...