Es geht um mehr als die Vereinbarkeit von Beruf und Familie - Arbeit und Familie: während andere noch bei Kritik und Klagen sind, schauten Referenten und Besucher des von der Stiftung Schönstatt veranstalteten Wirtschaftsforum Oberkirch am vergangenen Wochenende auf Modelle und Möglichkeiten, die über bloße Vereinbarkeit von Beruf und Familie hinausgehen. Dem Veranstalterteam um Dr. Josef Wieland, Peter Bosch, Helmut Iffländer und Stefan Eiche ging es darum, Arbeit und Familie als Teil des Seins, als einander ergänzende und bereichernde Momente des Lebens von Männern und Frauen deutlich zu machen. Die Helden von morgen werden die sein, die heute angefangen haben, sich um die Familie zu kümmern, formulierte Mechthild Löhr, Inhaberin der Personal- und Unternehmensberatung Löhr & Cie, pointiert. Familienfreundliche Arbeitsplätze wollen alle, theoretisch zumindest, so Rocco Thiedemann, seit 2004 Programm-Manager und Projektleiter des Vorstandsprojekts "Balance von Familie und Arbeitswelt" der Bertelsmann-Stiftung: „Familienfreundlichkeit ist ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands.
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Es geht um mehr als die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

2008/03/06 06:41

Pressemeldung von:
Wirtschaftsforum Oberkirch
Arbeit und Familie: während andere noch bei Kritik und Klagen sind, schauten Referenten und Besucher des von der Stiftung Schönstatt veranstalteten Wirtschaftsforum Oberkirch am vergangenen Wochenende auf Modelle und Möglichkeiten, die über bloße Vereinbarkeit von Beruf und Familie hinausgehen. Dem Veranstalterteam um Dr. Josef Wieland, Peter Bosch, Helmut Iffländer und Stefan Eiche ging es darum, Arbeit und Familie als Teil des Seins, als einander ergänzende und bereichernde Momente des Lebens von Männern und Frauen deutlich zu machen.
Die Helden von morgen werden die sein, die
Es geht um mehr als die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Wirtschaftsforum Oberkirch
heute angefangen haben, sich um die Familie zu kümmern, formulierte Mechthild Löhr, Inhaberin der Personal- und Unternehmensberatung Löhr & Cie, pointiert.

Familienfreundliche Arbeitsplätze wollen alle, theoretisch zumindest, so Rocco Thiedemann, seit 2004 Programm-Manager und Projektleiter des Vorstandsprojekts "Balance von Familie und Arbeitswelt" der Bertelsmann-Stiftung: „Familienfreundlichkeit ist ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Überall setzt sich die Erkenntnis durch: Familie bringt für alle Gewinn.“. Die "Renaissance der Familie", so seine Einschätzung, habe in den Köpfen schon begonnen; doch Priorität habe die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit noch lange nicht überall. Ideologisierungen brächten allerdings wenig. Wie es gehen kann, zeigte Helmut Werdich, Seniorchef von Werdich-Schuhe.

Mitarbeiter sollen ihren Beruf als einen mit Sinn erfüllten Teil ihres Lebens erfahren. Und dazu gehört entscheidend, verheirateten Frauen mit Kindern in den verschiedenen Phasen ihrer Familien- und Muttersituation Arbeitsbedingungen anzubieten, in denen sie sich wohlfühlen.
Familie, so Jürgen Liminski, sei der Nährboden für die Tugenden, aus denen das solidarische Verhalten wachse, das die Gesellschaft braucht. Die "Erzeugung solidarischen Verhaltens" sei ein Grund für den verfassungsmäßigen Schutz der Familie. In den Familien werde "Humanvermögen" gebildet.

Die Kernkompetenz des Managers von heute und morgen seien die soft skills, die vor allem in der Familie gelernt würden: Ausdauer, Einfühlung... Bindungs- und Hirnforschung bestätigten längst, was der gesunde Menschenverstand wisse: emotionale Sicherheit, im Kleinstkindalter vermittelt, und feste Bindungen gehen jeder Bildung voraus und bilden die Grundlage des Humanvermögens, ohne das keine solidarische Gesellschaft werden kann. Fazit von Helmut Werdich: "Holen Sie sich nur Menschenmöger in die Unternehmensführung. Das sind auch Familienmöger.“ Das Wirtschaftsforum Oberkirch wird jährlich zu einem aktuellen Thema veranstaltet von der Stiftung Schönstatt. Es wird unterstützt von Plansecur, der TQU AG und der Wirtschaftsregion Offenburg Ortenau www.wro.de



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.schoenstatt.de/news2008/03/8t0397de-deu-oberkirch-wirtschaftsforum.php
 

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