Ein Ägypter kommt nach Andermatt - Was der Ägypter Samih Sawiris (48) im Kanton Uri vorhat, klingt wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Aber es scheint ihm ernst. Er plant, in Andermatt mehrere hundert Millionen Franken in den Tourismus zu investieren – und das auf einer Fläche von 600000 Quadratmetern. Sawiris ist kein Ölscheich, er hat in Berlin Wirtschaftsingenieurwesen studiert und ist Unternehmer. Seine Idee, in eine Hotel- und Ferienanlage zu investieren, stößt bei den Bürgern auf große Resonanz.
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Ein Ägypter kommt nach Andermatt

2006/01/05 12:52

Pressemeldung von:
Alpenjournal
Was der Ägypter Samih Sawiris (48) im Kanton Uri vorhat, klingt wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Aber es scheint ihm ernst. Er plant, in Andermatt mehrere hundert Millionen Franken in den Tourismus zu investieren – und das auf einer Fläche von 600000 Quadratmetern. Sawiris ist kein Ölscheich, er hat in Berlin Wirtschaftsingenieurwesen studiert und ist Unternehmer. Seine Idee, in eine Hotel- und Ferienanlage zu investieren, stößt bei den Bürgern auf große Resonanz. Touristische, wirtschaftliche und politische Kreise sehen eine große Chance für den Schweizer Kanton. Karl Danioth,
Präsident des Verwaltungsrates der Andermatt Gotthard Sportbahnen AG will demnächst mit dem Ägypter Ski fahren und ihm das Gebiet zeigen, schließlich denkt Sawiris auch an den Wintertourismus und könnte sich vorstellen, ein Sportcenter zu bauen.
Heute bietet Andermatt etwa 1300 Betten für Gäste an. Mit dem Projekt von Samih Sawiris würde diese Zahl mindestens verdoppelt.
Bei einem internationalen Kurs im Ruag-Areal in Bürglen/Altdorf im November 2004 saß Regierungsrat Josef Dittli neben dem ehemaligen Schweizer Botschafter in Ägypten. Die beiden unterhielten sich über den Kanton Uri und sein brachliegendes touristisches Potenzial. Der Botschafter versprach, mit einem Investor darüber zu sprechen.
Am 18. Dezember will Samih Sawiris, der in der Zwischenzeit viermal im Urserental war, die Bevölkerung von Andermatt über sein Projekt informieren. Wenn er dann die Zusicherung für die benötigten Landflächen erhält, kann die eigentliche Planung des Projektes beginnen.



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