Dr. Pepper stört Totenruhe - Unkonventionelle Marketingmethoden bringen Cadbury in die Bredouille Eine Marketing-Kampagne des britischen Lebensmittelkonzerns Cadbury Schweppes http://www.cadburyschweppes.com für das Getränk Dr. Pepper hat beinahe zur Entweihung eines Bostoner Friedhofs geführt. Der 347 Jahre alte, historische Old Granary Friedhof musste von der Stadt sogar geschlossen werden, da sich dort eine große Menschenmenge zusammenfand, auf der Suche nach einer vergrabenen Goldmünze, deren Finder 10.
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Dr. Pepper stört Totenruhe

2007/02/28 10:10

Pressemeldung von:
Linda Osusky
Unkonventionelle Marketingmethoden bringen Cadbury in die Bredouille

Eine Marketing-Kampagne des britischen Lebensmittelkonzerns Cadbury Schweppes http://www.cadburyschweppes.com für das Getränk Dr. Pepper hat beinahe zur Entweihung eines Bostoner Friedhofs geführt. Der 347 Jahre alte, historische Old Granary Friedhof musste von der Stadt sogar geschlossen werden, da sich dort eine große Menschenmenge zusammenfand, auf der Suche nach einer vergrabenen Goldmünze, deren Finder 10.000 Dollar von Cadbury Schweppes erhalten sollte. Die als Schatzjagd organisierte Marketingkampagne
Dr. Pepper stört Totenruhe
gibt in 23 US-Städten Hinweise auf versteckte Goldmünzen, die in Geld umgetauscht werden können. Der höchste Preis ist mit einer Mio. Dollar dotiert.

"Es war kein geeigneter Platz die Münze dort zu vergraben. Das war eine schlechte Einschätzung und wir müssen uns bei den Behörden entschuldigen", sagt Andrea Dawson-Shepherd, Pressesprecherin bei Cadbury Schweppes. Es seien jedoch keine Gräber beschädigt worden, unterstreicht Dawson-Shepherd. Der Parkbeauftragte in Boston, Toni Pollak, kündigte an Anwälte einzuschalten. "Es ist absolut respektlos. Es ist eine Beleidigung der Menschen die hier beerdigt liegen, den Vorfahren unserer Nation", sagt er im Boston Globe. Der Konzern spendete das Preisgeld in der Höhe von 10.000 Dollar an den Friedhof und erklärte sich bereit der Polizeieinheit, die den Friedhof zum Schutz vor der Menschenmenge abgesperrt hatte, eine Aufwandsentschädigung in der Höhe von 500 Dollar zu zahlen.

Cadbury Schweppes hat die Kampagne in Boston damit abgebrochen, führt sie aber in den anderen 22 Städten in den USA und Kanada weiter. Mit unkonventionellen Marketing-Methoden hat sich Turner Broadcasting System erst vergangenen Monat in Boston in die Bredouille gebracht (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070119004 ). An Brücken und Schnellstraßen hatte die von Turner mit der Kampagne beauftragte Agentur blinkende Signale installiert, die von Passanten für Bomben gehalten wurden und damit in der Stadt Angst und Schrecken verbreitet haben. Turner und die Werbeagentur haben den betroffenen Behörden Kompensationen in der Höhe von zwei Mio. Dollar gezahlt. Die Mitarbeiter der Agentur, welche die Signale befestigt hatten, erwartet ein Strafverfahren.



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