DoubleClick trumpft mit Werbebörse auf
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Pressemeldung von:
Linda Osusky
Unternehmenswert weiter am Steigen. Der Online-Werbevermarkter DoubleClick
http://www.doubleclick.com hat für heute, Mittwoch, das Angebot einer Werbebörse angekündigt. Werber und Webseitenbetreiber können bei diesem Dienst, der so ähnlich wie die Nasdaq funktionieren soll, digitale Werbung kaufen und verkaufen, berichtet das Wall Street Journal. Dieser für das dritte Quartal erwartete Dienst soll den Wert des Unternehmens, um das Google, Yahoo und Microsoft derzeit buhlen, weiter steigern (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070402016 ). Die Eigentümer, das
Private-Equity-Haus Hellman & Friedman, die DoubleClick im Juli 2005 um 1,1 Mrd. Dollar gekauft haben, geben den Unternehmenswert auf über zwei Mrd. Dollar an.
Die Online-Werbebörse werde DoubleClick noch attraktiver für potentielle Käufer machen, glauben einige Manager in der Branche, da für so einen Dienst derzeit eine hohe Nachfrage bestehe, es derzeit aber kaum Angebote am Markt gäbe. Die größte Herausforderung, um sich auf diesem Markt behaupten zu können, sind Kontakte zu den Webseiten-Betreibern, sagt Michael Walrath, Geschäftsführer von Right Media, einem der wenigen Konkurrenzunternehmen DoubleClicks. Im Oktober 2005 hat sich Yahoo um 40 Mio. Dollar mit 20 Prozent an Right Media beteiligt. DoubleClick-Geschäftsführer David Rosenblatt ist überzeugt, in fünf Jahren den Großteil seiner Einnahmen aus dem neuen Dienst zu beziehen. "Wir haben bereits die größten Verkäufer und die größten Käufer auf unserer Kundenliste", sagt Rosenblatt. Zu DoubleClicks Kunden gehören unter anderem AOL und MySpace. "Der Service wird zum ersten Mal Bieter und Anbieter direkt verbinden", so Rosenblatt weiter. Die Werbebörse ist das Herzstück der Wachstumspläne des Unternehmens. Die Werbebörse soll Transparenz in den Markt für Online-Werbevermarktung bringen, denn Werber wissen häufig nicht, auf welchen Webseiten ihre Anzeigen laufen. Auch was die Preise betrifft, macht der Dienst das Angebot übersichtlicher. Werber haben die Möglichkeit zu sehen, wie viel ihre Mitbewerber für bestimmte Anzeigen bieten. Gleichzeitig sorgt DoubleClick wie bei eBay dafür, dass die Webseitenbetreiber auch den höchst gebotenen Preis erhalten. Für jede gehandelte Anzeige auf seiner Börse verlangt DoubleClick eine Vermittlungsgebühr.
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